Frings gesperrt

Frings gesperrt

Der deutsche Fußballnationalmannschaftsspieler Torsten Frings wurde für das heutige Spiel Deutschland gegen Italien gesperrt, weil er angeblich in einer Auseinandersetzung mit argentinischen Spielern handgreiflich geworden ist. In der überbrodelnden Gerüchteküche heißt es, die Italiener hätten bei dieser Entscheidung ihre Hände im Spiel gehabt.

Darüber lässt sich tatsächlich viel spekulieren. Auch darüber, daß eine Nation versucht, mit allen Tricks Weltmeister zu werden. Insofern haben sich die Italiener viel von ihrem ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi abgeschaut. Der hat auch mit allen Mitteln versucht, im Spiel zu bleiben.

Der Wahrheit wird das aber nicht unbedingt näher kommen. Warum Frings gesperrt wurde, zeigt ein Foto im Sportteil der Süddeutschen Zeitung in aller Deutlichkeit: es liegt an seinen Haaren, die kaum noch als Frisur bezeichnet werden können. Die Fifa tut gut daran, den Stil auf dem Spielfeld zu verbessern. Wer so viel verdient wie die deutschen Spitzenspieler, darf unmöglich vor laufender Kamera so rumlaufen, als käme er gerade von einer dreitägigen Zechtour.

2 Replies to “Frings gesperrt”

  1. ich finds nen dreck! auf dem video das ich in den nachrichten gesehen habe sieht man DEUTLICH das er gewillt ist dazwischen zu gehen und zu schlichten. er streckt die arme nach vorne aus und ballt die hände nicht zu fäusten. jemand der draufhauen will geht da etwas anders vor.

    wie „schön“ das ein bissel engagement seitens eines spielers derart bestraft wird.

    die message für die zuschauer: wenn ihr irgendwo eine schlägerei seht in die eure freunde und bekannten verwickelt sind, haltet euch raus!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren