Warum H. Potter illegal wurde

Warum H. Potter illegal wurde

Kaum habe zu Tränen gerührte Grundschüler den Schock über den Verlust von Bruno (a bear formaly known as JJ1) überwunden, droht schon der nächste inflationäre Gebrauch von Taschentüchern. Diesmal trifft es (bei Bruno war es wirklich treffend) angeblich Harry Potter, den pubertierenden Zauberlehrling. Im siebten Teil des gleichnamigen Romans soll ihn Freund Hein begegnen, heißt es aus der brodelnden Gerüchteküche.

Das wirft einige Fragen auf. Zum Beispiel die, wie der ebenfalls geplante achte Band denn dann heißen wird, wenn die Hauptfigur tot ist. Vielleicht etwas so: „ Harry Potter – Briefe aus dem Jenseits” Auf jeden Fall würde es viele Möglichkeiten für den Plot geben. Harry könnte endlich seine Eltern kennen lernen, triff auf einem Friedhof seine große Liebe (Hermine, die sich aus Lauter Kummer über den Tod von Harry das Leben genommen hat) und lernt endlich einen anständigen Beruf (Muggel erschrecken).

Die wohl wichtigste Frage aber wird sein, wie Harry zu Tode kommen wird. Denkbar wäre eine Szene, wo Harry nach dem Genuss von zuviel Tollkirschen mit Schaum vorm Mund durch den Wald irrt und von tapferen Bären erschossen wird, noch bevor er sich an einem Rehkitz vergehen kann. Diese nicht jugendfreie Stelle würde dann auch Anlass geben, Harry Potter endlich auf die Liste der jugendgefährdenden Bücher zu setzten.

Erwachsene Fans müssten sich den Roman dann in schmuddeligen Buchhandlungen in Bahnhofsnähe unter der Theke verkaufen lassen. In der Öffentlichkeit dürfte Potter weder gelesen noch beworben werden.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren