Warum H. Potter illegal wurde

Kaum habe zu Tränen gerührte Grundschüler den Schock über den Verlust von Bruno (a bear formaly known as JJ1) überwunden, droht schon der nächste inflationäre Gebrauch von Taschentüchern. Diesmal trifft es (bei Bruno war es wirklich treffend) angeblich Harry Potter, den pubertierenden Zauberlehrling. Im siebten Teil des gleichnamigen Romans soll ihn Freund Hein begegnen, heißt es aus der brodelnden Gerüchteküche.

Das wirft einige Fragen auf. Zum Beispiel die, wie der ebenfalls geplante achte Band denn dann heißen wird, wenn die Hauptfigur tot ist. Vielleicht etwas so: „ Harry Potter – Briefe aus dem Jenseits” Auf jeden Fall würde es viele Möglichkeiten für den Plot geben. Harry könnte endlich seine Eltern kennen lernen, triff auf einem Friedhof seine große Liebe (Hermine, die sich aus Lauter Kummer über den Tod von Harry das Leben genommen hat) und lernt endlich einen anständigen Beruf (Muggel erschrecken).

Die wohl wichtigste Frage aber wird sein, wie Harry zu Tode kommen wird. Denkbar wäre eine Szene, wo Harry nach dem Genuss von zuviel Tollkirschen mit Schaum vorm Mund durch den Wald irrt und von tapferen Bären erschossen wird, noch bevor er sich an einem Rehkitz vergehen kann. Diese nicht jugendfreie Stelle würde dann auch Anlass geben, Harry Potter endlich auf die Liste der jugendgefährdenden Bücher zu setzten.

Erwachsene Fans müssten sich den Roman dann in schmuddeligen Buchhandlungen in Bahnhofsnähe unter der Theke verkaufen lassen. In der Öffentlichkeit dürfte Potter weder gelesen noch beworben werden.

Kommentar verfassen