Feed statt Kalorien verbrennen

Zwischendurch, kommt bei den meisten nicht nur der kleine Hunger, sondern auch die Feeds in die jeweiligen RSS-Reader. Da WordPress von Hause aus für die gängigsten Formate Feeds erzeugen kann, sah ich bisher keine Notwendigkeit, an dieser Stelle etwas mehr Web 2.0-Feeling einzubringen. Mein Account bei Feedburner lag daher seit Monaten ungenutzt herum.

Ein Umstellung der Feeds war mir nicht nur zu aufwändig, sondern ich hatte auch Bedenken, das die Feedburner-Feedurl für meine Leser ihre Gültigkeit verliert, wenn ich denn wieder auf die Dienste von Feedburner verzichten sollte. Genauso wollte ich mir auch eine Ankündigung wie „Hey, ihr müsst jetzt alle ganz brav die neue URL nehmen, wenn ihr mich zukünftig lesen wollt” ersparen.

Das ich jetzt doch umgestiegen bin, ohne eine solche Ankündigung und ohne Bauchschmerzen, habe ich Stefan zu verdanken. In seinem Artikel zum Update auf WordPress 2.0.3 ging es am Rande darum, via .htaccess eine Umleitung für die Feeds auf Feedburner zu basteln. Auf meine Nachfrage bekam ich dann den Hinweis auf einen Artikel zum Thema. Danke des WordPress FeedBurner Plugins von Steve Smith (ein Hinweis darauf findet sich unter anderem bei Perun) ging das ganze sehr schmerzfrei von statten.

Neben der Möglichkeit, jetzt auch mal zu erfahren, wie viele meiner Leser einen Feedreader verwenden (57 sollen es wohl sein), bietet Feedburner auch eine Menge anderer statistischer Informationen. Sehr nützlich erscheint mir die Option „uncommon uses”, die dann Alarm schlägt, wenn so Samariter wie das Blog Archiv wieder zuschlagen und meinen Feed zweckentfremden.

Wie bei den meisten Web 2.0 Spielsachen ist es auch bei Feedburner so, daß sehr schnell ein Suchteffekt eintritt. Ein Verzicht auf die neuen bunten Bonbons ist nur schwer vorstellbar.

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