Mission Popetown

Mission Popetown

Nach der Ausstrahlung der ersten, völlig harmlosen Folge, sollte jetzt eigentlich auch der letzte katholische Störenfried zur Einsicht und Ruhe kommen. Es gibt tatsächlich wichtigeres im Leben, als sich über eine mäßig dumme Cartoon-Serie aufzuregen.

Was mich zum Beispiel in diesen Tagen wundert, daß keine der großen „Weltkirchen“ ein Wort zum neuen Kinofilm Mission Impossible III verloren hat. Immerhin ist der Hauptdarsteller Mitglied einer menschenverachtenden Sekte.

Wenn es also was gebe, worüber es sich aufzuregen lohnt, dann wäre es das. Das die Kirchen dazu keine Stellung nehmen zeigt, daß sie blind geworden sind gegenüber dem, was wirklich gefährlich ist.

Bevor aber ein irssinig gewordener Titan mich vor Gericht schleift, noch mal zurück zu Popetown. In dem sehr zu empfehlenden Buch, welches ich zur Zeit lese (Die Bibel nach Biff von Christopher Moore) steht am Anfang des ersten Kapitels ein Zitat von Votaire:

„Gott ist Komödiant,
der vor einem Publikum spielt,
das sich nicht zu lachen traut.“

Ich finde, das passt auch sehr gut zur ganzen Aufregung um Popetown.

3 Replies to “Mission Popetown”

  1. Wobei bei dem Thema schnell die Diskussion über Pressefreiheit, freiheit im politischen Kabaret und Freiheit des Künstlers aufbrandet. Was hier aber sinnlos ist, weil es mit allen dreien nichts zu tun hat sondern nur ein weiterer Beitrag der TeleMedien zur Verblödung der Massen ist.

  2. Die Freiheit hat gesiegt gegen die Denkbarbaren von Germania in Nunidien und ihre Komplizen in der Hezbollah aus Bayern: die CSU. Die Kruzifixen sollen jetzt vom Landgericht München abgehängt werden und die Kirche vom Staat getrennt werden.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren