Hilfsgüter für den Iran

Gestern wurden zum ersten Mal Fahnen vor der deutschen Botschaft im Iran verbrannt. Da allerdings keine deutschen Fahnen zur Verfügung standen, handelte es sich dabei um amerikanische und israelische Fahnen. Entsetzt von dieser Vorgehensweise haben sich jetzt deutsche Wintersportler für eine Hilfslieferung eingesetzt.

So sollen überzählige Mützen der deutschen Nationalmannschaft in den Iran geliefert werden. Kleinere Farbfehler würden nicht auffallen, da die Mützen der Verbrennung zugeführt werden. Auf diese Weise wird nicht nur den protestierenden Iranern geholfen, sondern auch die Fehldrucke kostengünstig entsorgt.

Der belgische Botschafter in Deutschland telefonierte in dieser Angelegenheit gestern Abend noch mit Bundeskanzlerin Merkel und zeigte sich zuversichtlich, daß es zu keiner Verwechselung der Länder kommen würde.

Nur vereinzelt wurden in kleineren islamischen Staaten versehentlich belgische Pommes-Frites boykottiert. Auf Grund des im Koran verankerten Alkoholverbotes besteht aber keine Veranlassung, einen Einbruch des belgischen Bierexportes zu befürchten.

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