Nix neues

Nix neues

Selbst bei den Krankenkassen wie der Techniker Krankenkasse (TK) setzt sich langsam die Erkenntnis durch, daß gerade bei Minusgraden die bei Teenagern so beliebten tief geschnitten Hüfthosen und bauchfreien Shirts ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen.

Rund eine Millionen deutsche Teenager haben für sich aber immer noch nicht erkannt, daß dies „Mode” zu Lungenentzündungen, schmerzhaften Blasen und Nierenentzündungen führen kann. Jetzt ist es natürlich bequem, in den alten Vorurteilsreflex zu verfallen und über die Jugend von heute zu jammern. Abgesehen davon, daß sich schon Sokrates über die Jugend beklagt hat (und es seit dem wohl immer abwärts gegangen ist), werden dabei einige Details übersehen.

Die Verstümmelung des eigene Körpers zwecks Anpassung an das Diktat der Mode ist weder besonders neu noch eine Privileg der Teenager. Millionen, wenn nicht Milliarden Frauen weit über die Pubertätsgrenze hinaus zwängen sich in Schuhe mit mehr als nur einem kleinen Absatz – trotz erwiesener Folgeschäden. Auch sind es nicht nur Frauen, die über die Jahrhunderte hinweg ihre Gesundheit ruiniert haben. Bei den Herren der Schöpfung zeigen sich die negativen Ausprägungen nur nicht so offensichtlich. Die Folgeschäden sind aber wesentlich gravierender, zumal sie mitunter weit über Einzelschicksale hinausgehen.

So führen Schlips oder Krawatte bei entsprechender Bindung zu einer Verminderung der Blut- und Sauerstoffzufuhr für das Gehirn. Dadurch sinkt die Konzentrations- und Denkfähigkeit. Gerade in Managerkreisen führt das zu eklatanten Fehlentscheidungen, die ganze Wirtschaftsstandorte ruinieren können. Darüber informiert dann keine Krankenkasse.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren