Absolut statt relativ

Wissen kann auch alt und schimmelig werden. Früher habe ich mal gelernt, daß Bilder in HTML wenn sie denn lokal vorliegen, relativ adressiert werden sollten. Nun mittlerweile sieht das anders aus. Die absolute Adressierung empfiehlt sich in vielerlei Hinsicht. Über einen Grund, warum es ratsam ist, Bilder bei WordPress absolut zu adressieren, bin ich gestern gestolpert.

Eigentlich wollte ich nur testen, ob auch bei älteren Beiträgen das neue Theme eine gute Figur macht. Bis mir dann auffiel, das dort die Bilder nicht angezeigt wurden. Zum Glück hatte es nichts mit dem neuen Theme zu tun. Wobei Glück an dieser Stelle wirklich relativ ist, denn die Ursache für die Bildstörung lag in der Umstellung der Permalinkstruktur. Ich habe vor einiger Zeit WordPress so eingestellt, daß ich auch „sprechende URL`s” habe. Relative Links zu Bildern vertragen sich aber nicht mit der Umstellung.

Es hat mich gestern nicht unwesentlich Zeit gekostet, über 1300 Einträge durchzugehen und die Adressierung der Bilder zu ändern. Unangenehm, aber ich habe dadurch mal wieder was gelernt. Mit etwas mehr Risikobereitschaft hätte ich die Backupdatei des Blogs durch Skript laufen lassen, daß durch reguläre Ausdrücke die Änderung automatisch vornimmt.

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