Kompromiss beim Weihnachtsgeld

Im Streit um die Kürzungspläne der künftigen Bundesregierung beim Weihnachtsgeld für Beamte zeichnet sich ein Kompromiss ab. Vor wenigen Minuten stellte Angela Merkel in Berlin NAbFt (Nachhaltige Abschaffung bundesweiter Feiertage) vor.

Durch den Wegfall des Weihnachtsfestes entfällt demnach der Grund, Weihnachtsgeld zu zahlen. Von den eingesparten Mittel werden 75 Prozent in Form von Subventionen und Steuererleichterungen an den Einzelhandel zur Kompensierung des entgangenen Weihnachtsgeschäfts ausgezahlt.

In Zuge einer Grundsätzlichen Strukturreform wird es den 1. Januar zukünftig nur noch alle 730 Tage geben, da das neue bundesdeutsche Jahr doppelt so lang sein wird. Durch diese Änderung hat die große Koalition nun 2920 Tage statt ursprünglich 14460 Tage Zeit, ihr politisches Programm zu verwirklichen.

Vertreter der Industrie begrüßten die im Vorfeld bereits bekannt gewordenen Pläne. Durch die Maßnahmen würde die Produktivität weiter steigen. Zudem verlängert sich die künftige Probezeit für Arbeitnehmer damit auf 1460 Tage.

Bei der Agentur für Arbeit wurden bereits Anpassungen an der Software vorgenommen. Das neue pauschalisierte Jahr, welches maßgebend für die Auszahlung von Arbeitslosengeld I und II ist, umfasst demnach 700 Netto-Tage.

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