Reife(n)prüfung

Reife(n)prüfung

Kurz vor Sommerbeginn 2006 soll nach den Wünschen des Bundesverkehrsministeriums eine neue Verordnung in Kraft treten, nach der Autofahrer, die im Winter mit Sommerreifen erwischt werden, 20 Euro Bußgeld zahlen müssen.

Voraussetzung für die Erhebung des Bußgeldes sind entsprechende Witterungsbedingungen (umgangssprachlich: Schnee). Sollte das eigene Auto auch noch liegen bleiben und den Verkehr behindern, sind 40 Euro fällig.

Da die Verordnung kein Bußgeld für das Fahren mit Winterreifen im Sommer vorsieht, empfiehlt sich für Faule die Verwendung von Winterreifen das ganze Jahr über. Wobei das sicher auch Nachteile hat, die ich aber als MoA (Mensch ohne Auto) nicht kenne.

Ich frage mich auch, wie die Ordnungshüter feststellen wollen, ob es sich um Sommer- bzw. Winterreifen handelt. Steht das auf den Reifen drauf? Haben die eine andere Farbe?

3 Replies to “Reife(n)prüfung”

  1. Es steht drauf! :) M+S ist auf den betreffenden Reifen aufgedruckt.

    Es geht auch einfacher und noch kostenschonender. Ich fahre sog. Ganzjahresreifen, die man nur noch wechselt, wenn sie durch sind. Quasi best of both worlds…ein Kompromiss. Und sie sind sogar preiswerter als ein Satz vernünftiger Sommer oder Winterreifen.

  2. Ich glaube aber das bei solchen Ganzjahresreifen der Abrieb höher ist als wenn du sie zur warmen Jahreszeit gegen Sommerreifen tauschst…
    Weil das Material so weich ist…

  3. Teilweise korrekt…

    Kleine Rechnung:

    Ich brauche alle 2 Jahre neue Winter und alle 3 Jahre neue Sommerreifen, weil ich haufenweise Kilometer runterspule. Ganzjahresreifen muß ich alle 2 Jahre tauschen. Das ist auf jeden Fall preiswerter…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren