Arbeitgeberfreundlicher Blog

Das Internet ist eine Medium der Informationen. Aus so einer Quelle kann sich natürlich auch der aktuelle, potentielle und zukünftige Arbeitgeber über einen Mitarbeiter bzw. Bewerber informieren. Das führt dann zwangsläufig zur Überlegung, ob es nicht ratsam wäre, anonym zu bloggen.

Abgesehen davon, daß im Normalfall das Internet nicht wirklich anonym ist, stellt sich mir auch die Frage, in wie weit das ehrlich wäre. Ich für meinen Teil schreibe die Sachen auf, die ich auch im Gespräch mit Freunden, Bekannten oder Kollegen von mir geben würde. In einem anonymen Blog würde ich genau das gleiche Schreiben. Da ich in Deutschland nicht politisch verfolgt werde (zumindest noch nicht ;-) und mich nach meiner Definition recht zivilisiert verhalte, gibt es keinen Grund für mich, etwas zu verheimlichen.

Ich bin wie ich bin. Vor allem bin ich keine Katze im Sack. Ich stehe zu meiner Meinung. Was jedoch nicht bedeutet, daß ich nicht gewisse Regeln einhalte. Wer länger in meinem Blog stöbert, wird schon merken, was ich damit meine. Bestimmte Themen sind für mich tabu. Das liegt auch daran, daß diese Themen nur einen kleinen Kreis an Personen etwas angehen.

Gut, es gibt Blogger, die sich wörtlich ausziehen und einen totalen Seelenstrip der Öffentlichkeit zum lesen geben. Ist nicht mein Ding. Es gibt gewisse Grenzen im privaten Bereich – zumindest bei mir. Im Bereich Politik bin ich jedoch immer für ein offenes Wort zu haben, denn Politik ist vom griechischen Begriff her das Öffentliche. Daran sollten sich manche Politiker, die vornehmlich in Mauschelrunden aktiv werden, mal orientieren.

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