Arbeitgeberfreundlicher Blog

Arbeitgeberfreundlicher Blog

Das Internet ist eine Medium der Informationen. Aus so einer Quelle kann sich natürlich auch der aktuelle, potentielle und zukünftige Arbeitgeber über einen Mitarbeiter bzw. Bewerber informieren. Das führt dann zwangsläufig zur Überlegung, ob es nicht ratsam wäre, anonym zu bloggen.

Abgesehen davon, daß im Normalfall das Internet nicht wirklich anonym ist, stellt sich mir auch die Frage, in wie weit das ehrlich wäre. Ich für meinen Teil schreibe die Sachen auf, die ich auch im Gespräch mit Freunden, Bekannten oder Kollegen von mir geben würde. In einem anonymen Blog würde ich genau das gleiche Schreiben. Da ich in Deutschland nicht politisch verfolgt werde (zumindest noch nicht ;-) und mich nach meiner Definition recht zivilisiert verhalte, gibt es keinen Grund für mich, etwas zu verheimlichen.

Ich bin wie ich bin. Vor allem bin ich keine Katze im Sack. Ich stehe zu meiner Meinung. Was jedoch nicht bedeutet, daß ich nicht gewisse Regeln einhalte. Wer länger in meinem Blog stöbert, wird schon merken, was ich damit meine. Bestimmte Themen sind für mich tabu. Das liegt auch daran, daß diese Themen nur einen kleinen Kreis an Personen etwas angehen.

Gut, es gibt Blogger, die sich wörtlich ausziehen und einen totalen Seelenstrip der Öffentlichkeit zum lesen geben. Ist nicht mein Ding. Es gibt gewisse Grenzen im privaten Bereich – zumindest bei mir. Im Bereich Politik bin ich jedoch immer für ein offenes Wort zu haben, denn Politik ist vom griechischen Begriff her das Öffentliche. Daran sollten sich manche Politiker, die vornehmlich in Mauschelrunden aktiv werden, mal orientieren.

One Reply to “Arbeitgeberfreundlicher Blog”

  1. Sagen wir mal wie’s ist: ich kennen ein Architektenbüro, die die Bewerbungen die sie bekommen nach Farben sortieren – alle bunten fliegen raus. Das machen die einfach, weil sie hunderte von Bewerbern auf eine Stelle haben. Die haben mit Sicherheit keine Zeit nach Blogs ihrer Bewerber zu suchen. Also keine Sorge deswegen.

    Für alles andere: sealand – wenn man das nötige Kleingeld hat. ;]

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren