Hire and Fire

Hire and Fire

Auf dem Weg in eine amerikanisierte Gesellschaft setzt die große Koalition einen neuen Meilenstein. Künftig soll es möglich sein, per Arbeitsvertrag die Probezeit auf 24 Monate auszuweiten. Innerhalb der Probezeit kann ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.

Die Frage dabei ist, ob die anderen bisherigen Regelungen für die Probezeit auch übernommen werden. So ist es bei den meisten Firmen nicht möglich, innerhalb der Probezeit Urlaub zu nehmen.

Von der Dienstleistungsgesellschaft ver.di wird zum Thema angemerkt, daß eine zweijährige Probezeit die Menschen noch stärker als bisher verunsichert. Dies würde dann dazu führen, daß der Lohn eher gespart wird anstatt ihn auszugeben. Für das zarte Pflänzchen Konjunktur wäre das auch eher giftig.

3 Replies to “Hire and Fire”

  1. … ach, das ist doch nicht das Einzige, was den Bürger sparen lässt.
    Beispiel Mehrwertsteuererhöhung – wer gibt nun mehr Geld aus? – Der, der satt werden will/muss! (Ist doch so!)

    Und was der Statt noch machen will: Abschuss von potentiell terror-infizierten jets.
    Ja, klasse! – Frische Arbeitskräfte vom Himmel holen aber… ich sage jetzt nix zum Thema Sterbehilfe… das wäre selbst mir zu zynisch!

    JBJones

  2. :) Die laufen alle Amok.

    Es findet das Übliche statt, was uns schon seit 30 Jahren in den Ruin treibt. Bekämpfung der Symptome, nicht der offensichtlichen Ursachen. Aber auch das ist eine typisch amerikanische Verhaltensweise…

  3. … ist nur komisch, dass jeder – aber wirklich JEDER – besser weiss, als die aktuell regierende Minderheit. Oder sollte ich schreiben:
    „Dilettierende Arrogantheit“?

    Gibt es im Amtseid nicht sowas wie ‚das Beste für das Volk‘ oder so’n Blabla??

    Ich finde, es ist endlich Zeit, Regierende mit ihrem Privatvermögen für ihre Entscheidungen haftbar zu machen (und: ‚Überschreiben an die Ehepartner‘ in diesem Spezialfall sofort als offensichtliches Manöver zu verbieten!)

    JBJones

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren