Seite 237

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Barfuß gingen die Wörter einzeln durchs Buch. Hier und da stolperten sie über Satzzeichen. Nie jedoch fühlten sie sich sich als Ganzes, als ein Text. Zwischen ihnen gab es große und kleine Unterschiede.

Innerhalb eines Wortes war das Zusammengehörigkeitsgefühl der Buchstaben sehr ausgeprägt. Nur unter großem Widerstand ließen sie sich trennen. Wenn es passierte, dann bewies eine neue Zeile, daß auch am Anfang etwas zu Ende gehen konnte.

Bei den über die Seiten verteilten Zahlen sah es ganz anders aus. Sie bildeten eine lange Kette, in der jede ihre Stelle kannte.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren