Tokio Hotel Interview

Tokio Hotel Interview

Nach dem ich an dieser und dieser Stelle bereits über das Phänomen Fans stürmen Blogs gelesen habe, kann ich natürlich auch nicht widerstehen und werde die Sache mal selber ausprobieren.

Mein Vorteil dabei ist, daß ich von der Band und ihrer Musik absolut keine Ahnung habe. Daher werde ich im Folgenden ein Interview mit mir selber führen und dabei im Netz stöbern, was ich so zum Thema finde. Dies lasse ich dann unter Umständen in die Antworten einfließen.

Ich frage (IF): Wann hast du zum ersten Mal von Tokio Hotel gehört?

Ich antworte (IA): Mhm, vor zwei bis drei Wochen habe ich in einem anderen Blog darüber gelesen. Gehört habe ich von ihnen glücklicherweise noch nichts.

IF: Kennst du wenigstens das Video zu „Durch den Monsun”?

IA: Ansatzweise. Habe ich mir bei abgedrehtem Ton mal angeschaut. Ich dachte eigentlich, daß das Lied „Vor dem Friseur” hieß, denn die Jungs sehen so aus, als ob sie da mal dringend hin müssten.

IF: Ist das jetzt nicht zu gemein?

IA: Wieso gemein? Ich darf doch wohl noch die Wahrheit sagen, zumal wenn ich mich selber frage.

IF: Na gut, lassen wir das. Andere Frage. Von den zum überwiegenden Teil sehr jugendlichen Fans wird Tokio Hotel abgötisch verehrt. Vor allem Mädchen finden Bill wahnsinnig süß.

IA: Wer ist eigentlich Paul, äh Bill?

IF: Das ist der Sänger von TH, der mit der schlechtesten Frisur – ups!

IA: Ach, Sänger wird das jetzt genannt? Ich dachte, dazu müsste derjenige auch singen können.

IF: Wie erklärst du dir den Erfolg der Band?

IA: Es gibt immer Trendwellen, die durch gezielte Geschmacklosigkeit auffallen. Früher hießen die New Kids on the Block, Kelly Family oder auch Schnappi. Wenn die Kleinen auf dem Schulhof nicht abseits stehen wollen, dann müssen sie sich halt so was anhören und gut finden.

IF: Wie sieht deine Zukunftsprognose für Tokio Hotel aus?

IA: Wie alles davor und danach wird die Welt auch den Untergang dieser Band schadlos überstehen. Spätestens in einem Jahr weiß kein Blümchen mehr, wer TH ist oder war. Den besorgten Eltern der Fans möchte ich noch zurufen, das sie sich keine Sorgen machen sollen. Das wächst sich raus.

IF: Vielen Dank für das aufschlussreiche Interview.

IA: Keine Ur – Moment, willst du mich jetzt auf den Arm nehmen?

IF:

Ich bin jetzt mal gespannt, wie sich meine Statistik in den nächsten Stunden entwickelt.

12 Replies to “Tokio Hotel Interview”

  1. Pingback: problematik.net
  2. ich hab die nummer,jeder will die auf einmal haben-ich kenne bill und tom schon seid dem kindergarten und wer scheise erzählt-bitteschön!viel spaß..nur soviel sie sind ganz ANDERS als sie in der presse vorgestellt werden..

  3. Liebe Franzi,

    gelesen hast du das vielleicht. Verstanden wohl aber nicht, denn sonst wäre dir klar geworden, daß dieser Artikel eine Satire ist.

    Zudem wollte ich mal ausprobieren, wie naiv TH-Fans wirklich sind. Die Reaktionen bestätigen nur meine Annahme ;-)

  4. Ich war beim Comet und habe TH am 09.02. live in Düsseldorf gesehen!!Das Konzert war echt der Hammer!!!!Ich hab noch so ein rotes Bändchen gekriegt und stand ganz vorne!!Bill ist echt der geilste!!!!Freue mich schon auf das Konzert am 06.07. in Gelsenkirchen!!!!
    Bye Bye Alina

  5. Tokio Hotel sind die beste Band der Welt!
    Love Bill 4-ever

    geh aufs konzert am 6.7. in Gellsenkirchen.freu mich.des wird soooooooooooooo geil

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren