Rainbow Six: Lockdown

Rainbow Six: Lockdown

Nach dem ich gestern mehrere Stunden mit dem Spiel (Xbox Version) zugebracht und meine Eindrücke mit anderen Spielern online ausgetauscht habe hier eine kurze Zusammenfassung für alle diejenigen, die überlegen sich das Spiel zu kaufen:

Es werden wohl in den nächsten Tagen sehr viele Exemplar davon bei ebay auftauchen, da nicht nur ich maßlos enttäuscht bin. Die Wertung aus der letzten Ausgabe der GamePro (86%) ist auf keinen Fall zutreffend. Online ist das Spiel grausam. Nur acht Karten, die trotz starker Leitung zum Teil heftig ruckeln – eine Diashow läuft wohl flüssiger. Gefährlich nah an einen Gehörsturz bringt einen die nicht abschaltbare Computerstimme, die im Multiplayer-Modus auf diverse Ereignisse hinweist. Wird der Regler vom Headset runtergedreht, damit die Stimme nicht mehr so laut ist, sind die Mitspieler nicht mehr zu hören.

Die Texturen sind flau, der Sound miserabel – teilweise ist es auf den Karten völlig still. Der viel gelobte P.E.C.-Modus ist unspektakulär. Fraglich auch, wozu es bei einem Spec Op (erst sehr spät nach vielen Levelaufstiegen) die Fähigkeit gibt, mit einem Messer anzugreifen. Bevor der Spec Op auf Angriffsdistanz gekommen ist, wurde er garantiert schon zweimal erschossen.

Frei von Abstürzen ist Lockdown auch nicht. Innerhalb von 20 Minuten verabschiedete sich das Spiel im Onlinemodus ganze dreimal bei mir.

Auch im Singel-Player Modus entwickelt Lockdown nicht den geringsten Charme. Öde Texturen auch hier. Trotz Rag Doll Engine wirken die Animationen teilweise lächerlich. Die Cutszenen sind gut gemacht – wohl aber als Versuch, über die restlichen Mängel hinwegzutäuschen. Fans der Serie werden für den Verlauf der 14 Missionen sicher ihren Spaß am Spiel haben. Den Rest greift lieber zu GR: Summit Strike, daß fast zum halben Preis ein Vielfaches an Spielspaß bietet.

Eine Angemessene Wertung für das Spiel würde unter Berücksichtigung aller Faktoren zwischen 65 und 72 Prozent liegen – allerdings nur wegen des Single-Player Modus, denn online sammelt Lockdown nur Minuspunkte.

Daher: „Opinion may change during online play!”

3 Replies to “Rainbow Six: Lockdown”

  1. also ich weis nicht was du für probleme hast bei mir ist kein ruckeln weder im singgle noch online fieleicht mal nen besseren pc kaufen solltest meine meinung gretz sky

  2. @sky: Das Spiel hatte ich nicht für den PC, sondern für die Xbox, wie du ja gesehen hast. Und zum Thema PC vs. Konsolen: Eine Konsole zum spielen ist deutlich günstiger als ein hochgerüsteter PC für 2.000 Euro. Vor allem kann man so schön arbeiten und spielen trennen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren