Kreidefresser

Paul Kirchhof versucht in einem Interview mit Der Zeit das Bild von ihn zu revidieren. Er gibt dort seine Meinungen in Bezug auf Frauen, Kinder und Familie zum besten – in schöne warmen Farben.
Liest sich ganz nett, erinnert aber an ein Märchen. Das mit das mit dem Wolf, der Kreide und den kleinen Ziegen. Stimme verstellt, Tür aufgemacht, aufgefressen. Zur spitzbübischen Bezeichnung durch Schröder als „Professor aus Heidelberg” merkt Kirchhof an:

„Ich habe auch einen Namen, möchte ich meinen Gegnern zurufen. Wer das Konzept nicht diskreditieren kann, schießt eben auf die Person.”

Tja, so ist das nun mal im Politgeschäft. Ist nichts neues. Daher mein Rat an Paul Kirchhof: „If you can’t stand the heat, get out of the kitchen”

Wobei, Herr Kirchhof, das nur im übertragenen Sinne gemeint ist – also nicht die Küche, in die Frauen nach Meinung einiger Männer gehören. Aber egal was der „Professor aus Heidelberg” sonst noch für Interviews geben wird, eins dürfte sich langsam schon abzeichnen. Wer tief in die CDU reinhorcht, wird dort Stimmen hören, die vorschlagen das Merkel ihm die (Küchen-)Tür vor der Nase zuschlagen sollte. Nach dem 18. September hat sich das Thema Kirchhof in jeglicher Koalitionskombination erledigt , davon gehe ich fest aus.

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