Mehr Stimmen für Eltern

Mehr Stimmen für Eltern

Laut einem Artikel bei zeit.de fordert Paul Kirchhof ein Wahlrecht für Kinder. Eigentlich hatten wird diese unsinnige Thema doch schon vor Monaten durchgekaut. Als gut, wenn es denn sein muss, noch mal die Kernpunkte:

Bis zum Erreichen der Volljährigkeiten üben die Eltern stellvertretend für die Kinder das Wahlrecht aus.
Mehr Kinder würden mehr Stimmen bedeuten, die den Eltern bei Wahlen zur Verfügung stehen.

Damit würde in Deutschland wieder das Verhältniswahlrecht eingeführt werden. Nicht zu Unrecht hat der Bundestag Anfang Juni dieses Ansinnen mit großer Mehrheit abgelehnt.
Über die Gründe, warum Paul Kirchhof diesen Vorschlag wieder ausgegraben hat, kann nur wild spekuliert werden. Es wird aber wohl mehr als blankes Wahlkampfgetöse sein. Als ehemaliger Bundesverfassungsrichter hätte Kirchhof es eigentlich besser wissen müssen und wäre gut beraten gewesen, wenn er solchen Vorschlag nicht unterbreitet hätte. Chancen hat ein solches Wahlrecht nicht – das Einzige, was Kirchhof erreicht, ist seine Inkompetenz zu beweisen. Ein solche Steilvorlage sollte die SPD schleunigst ausnutzen um das Aushängeschild des Kompetenzteam zu demontieren.

Ansonsten würde ich noch vorschlagen, dass die Wahlstimmen von Linkshändern doppelt zählen, da wissenschaftlich erwiesen ist, dass sie kreativer sind und mehr leisten. Wer mehr für Deutschland leistet, der sollte auch stärker darüber mitbestimmen können, wer Deutschland regiert.

3 Replies to “Mehr Stimmen für Eltern”

  1. Ich bin für das Wahlrecht für Hunde und Katzen, da sie nach den Menschen die zweitgrößte Bevölkerungsschicht stellen, steuern zahlen und für Umsatz und Konsum sorgen!

    Der Herr Merz ist zwar auch nervig, aber wenigstens in finanziellen Fragen kompetent.

  2. Da muss ich Zustimmen. Zudem hat Friedrich Merz auch einen gewissen trockenen Humor. Zur Begrüßung auf einer CSU-Wahlkampfveranstaltung sagte er dieses Woche „Ich komme ja aus einem Land, wo die Menschen nicht ganz so klug sind wie in Bayern.“

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren