Mehr Stimmen für Eltern

Laut einem Artikel bei zeit.de fordert Paul Kirchhof ein Wahlrecht für Kinder. Eigentlich hatten wird diese unsinnige Thema doch schon vor Monaten durchgekaut. Als gut, wenn es denn sein muss, noch mal die Kernpunkte:

Bis zum Erreichen der Volljährigkeiten üben die Eltern stellvertretend für die Kinder das Wahlrecht aus.
Mehr Kinder würden mehr Stimmen bedeuten, die den Eltern bei Wahlen zur Verfügung stehen.

Damit würde in Deutschland wieder das Verhältniswahlrecht eingeführt werden. Nicht zu Unrecht hat der Bundestag Anfang Juni dieses Ansinnen mit großer Mehrheit abgelehnt.
Über die Gründe, warum Paul Kirchhof diesen Vorschlag wieder ausgegraben hat, kann nur wild spekuliert werden. Es wird aber wohl mehr als blankes Wahlkampfgetöse sein. Als ehemaliger Bundesverfassungsrichter hätte Kirchhof es eigentlich besser wissen müssen und wäre gut beraten gewesen, wenn er solchen Vorschlag nicht unterbreitet hätte. Chancen hat ein solches Wahlrecht nicht – das Einzige, was Kirchhof erreicht, ist seine Inkompetenz zu beweisen. Ein solche Steilvorlage sollte die SPD schleunigst ausnutzen um das Aushängeschild des Kompetenzteam zu demontieren.

Ansonsten würde ich noch vorschlagen, dass die Wahlstimmen von Linkshändern doppelt zählen, da wissenschaftlich erwiesen ist, dass sie kreativer sind und mehr leisten. Wer mehr für Deutschland leistet, der sollte auch stärker darüber mitbestimmen können, wer Deutschland regiert.

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