Geburtstagskind amazon

Geburtstagskind amazon

So schnell ziehen die Jahre ins Land. Seit 10 Jahren kann man im Internet Bücher (und mittlerweile auch vieles Anderes) bei amazon bestellen. Zeit für ein „Herzlichen Glückwunsch!“ Aber auch mal Zeit, sich selber zu überlegen, wann und warum man zum ersten Mal bei amazon bestellt hat.

Vor meiner ersten Bestellung vor mindestens 6 Jahren (ich weiß es nicht mehr so genau, ist auf jeden Fall schon eine ganze Zeit her) ist mir amazon schon im Internet aufgefallen. Ich sah allerdings noch keine Sinn, dort zu bestellen, da ich die Bücher ja zum gleichen Preis im Buchhandel bekommen konnte. Dann kam der Tag, an dem ich mal wieder ein englisches EDV-Fachbuch benötigte. Bei amazon war es rund 30% billiger als im Buchhandel – die Stunde meiner ersten Bestellung hatte geschlagen. Die guten Erfahrungen und die eigene Bequemlichkeit führten dann dazu, dass ich häufiger bei amazon bestellte. Zwar ersetzt amazon nicht das berauschende Gefühl, vor gefüllten Regalen mit Büchern zu stehen, in Ruhe zu schmökern und dann mit dem Beutegut zur Kasse zu gehen. Trotzdem kann man dort auch auf Sachen stoßen, die man normalerweise nicht gefunden hätte.

Das Einzige, was mich an amazon wirklich stört, ist diese unselige Sache mit dem 1-Klick Patent. Ich weiß nicht, warum man überhaupt dieses Patent zugelassen hat – eine Abwicklung einer Bestellung mit einem Mausklick ist wirklich nichts innovatives oder technisch anspruchvolles. Gut, ich kenne mich mit Patentrecht nicht aus, aber meiner Meinung nach müsste es dann auch möglich sein, ein Patent auf eine Menge anderes triviales Zeug zu bekommen (das Lesen von Texten mit einer Brille, das Laufen mit zwei Beinen etc.).

Nun gut, aber an einem Geburtstag sollte man nicht die feierliche Laune verderben und wenn alle lieb und nett sind, läst sich amazon bestimmt noch etwas schönes einfallen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren