Senseo

Senseo

Man achte auf die Schreibeweise. Senseo nicht Sensei (weil das wäre japanisch und meint nicht die Kaffeemaschine von Phillips). Also gut, zur Sache. Wir haben uns eine neue Kaffeemaschine gekauft. O.K., ich muss dazu noch was vorweg erklären. Seit einigen Wochen schmeckt uns der Kaffee aus unserer geliebten Kaffeekanne nicht mehr – so ein Teil von Bodum, wo das Kaffeepulver reinkommt, heißes Wasser drüber und nach 5 Minuten der Prött (so nennt man das Zeug am Niederrhein) nach unten gedrückt wird. Keine Ahnung, woran das liegt. Vielleicht haben wir einmal vergessen, die Kanne sofort sauber zu machen und in dem Sieb hat sich was abgesetzt über das ich jetzt lieber nicht nachdenken möchte. Auf jeden Fall schmeckt der Kaffee nicht. Kann natürlich auch sein, dass wir mehrmals hintereinander einfach nur alten Kaffee erwischt haben, obwohl wir immer ganzen Bohnen (Tchibo Privat Kaffee) nehmen und selber mahlen. Da wir den Kaffee bei real,- kaufen, würde mich das nicht wundern.

Jetzt haben wir auch eine diese Kaffeemaschinen, die sich gut mit einem Drucker vergleichen lässt – ähnlich wie Druckerpatronen sind auch die Kaffeepads sau teuer. Macht aber nichts, da wir nicht sehr viel Kaffee trinken sondern meistens Tee. Bei geringem Verbrauch hat man so auf jeden Fall immer frischen Kaffee.

Auf jeden Fall schmeckt mir der Kaffee jetzt wieder. Zwar anders als vorher und wir werden sicher noch mal probieren, ob die klassische Methode nicht irgendwie doch wieder funktioniert, aber Kaffee aus der Senseo-Maschine schmeckt. Komischerweise sogar bei uns zu Hause besser als bei diversen Vorführungen. Ich vermute mal, dass das daran liegt, das wir entkalktes Wasser verwenden. Die in der Werbung versprochen Crema hat er zur Genüge.

Wir haben uns das abgebildete Modell geholt – die Farbe sprach uns an und erinnerte irgendwie an Produkte eines ganz anderen Herstellers …

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren