Grenzen der Vorstellungskraft

Grenzen der Vorstellungskraft

Es gibt sehr sehr viele Dinge, die ich mir vorstellen kann. Manche Sachen sind aber so absurd, die würde man sich bei normal gesundem Verstand niemals vorstellen. Die stehen dann in der Zeitung und haben sich wirklich ereignet. Folgendes war gestern in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift Eltern empören sich über Regenbogenbilder zu lesen:

Ein Regenbogen auf der Kindergartenzeichnung einer Vierjährigen hat in den USA für Aufregung gesorgt. Der Regenbogen sei ein Symbol der Homosexuellenszene, klagten besorgte Eltern in Geneva im Bundesstaat New York laut Pressebericht. Der Kindergarten hat sich für den Vorfall entschuldigt und umgehend die Zahl der Farben bei seinen Stiften limitiert.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich darüber lachen oder weinen soll.

One Reply to “Grenzen der Vorstellungskraft”

  1. „Nicht der Wille ist der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft.“ mit diesem Satz beginnt E.Coués weltberühmtes kleines Buch über die Autosuggestion. Zehntausende Hikfesuchende aus aller Welt kamen jährlich in Coués unentgeltliche, öffentliche Sitzungen. Die regelmäßig berichteten Erfolge waren so enorm, dass die Vorstellungskraft ins öffentliche Bewusstsein gehoben und die Autosuggestion in wenigen Jahren eine weltberühmte Selbsthilfe-Methode wurde.
    Wo die Dummheit nciht regiert, ist also mit der Gabe des Geistes jemand ziemlich viel möglich.
    Ich grüße freundlich.
    Franz Josef Neffe

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren