Mastvieh

Mastvieh

Liest man sich die aktuellen Beiträge rund um das Thema Studiengebühren vor, so bekommt man den starken Eindruck, das der Student als Mastvieh betrachtet wird. Abgesehen davon, dass er später durch höheres Einkommen = mehr Steuern seinen Teil an der Gesellschaft beitragen wird, gehen die Überlegung in die Richtung, in vorher schon so richtig zur Kasse zu bitten. Schließlich heißt es ja: „Was man hat, das hat man.“

Der Gipfel der Absurdität war ein Vorschlag, wie man den Studenten die Möglichkeit schaffen könnte, die Gebühren auch bezahlen zu können. Studierende erhalten einen mit 5 % (oder auch ein klein Wenig mehr …) verzinsten Kredit, von dem sie die Gebühren bezahlen können. Der Topf, aus dem diese Mittel fließen, wird gefüllt durch die Gebühren, die die Studierenden zahlen. Damit hat man einen wunderschönen Geldvermehrungskreislauf für den Staat geschaffen. Eigentlich genial.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren