Paranoia eines Blogers

An so Tagen wie heute geht mir durch den Kopf, was für Leute wohl meinen Blog lesen. Vor allem aber, ob Vermieter, Vorgesetzte Kollegen etc. meinen Blog lesen. Das wäre ungefähr so, als wenn man sein Tagebuch unter dem Kopierer liegen läst. Eigentlich. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass ich es ja nicht anders gewollt habe. Ich muss ja nicht blogen. Auch wenn mir das alles sehr viel Spaß macht, bleibt so ein leichtes Kribbeln über. Beim nächsten Vorstellungsgespräch: „Ihre Unterlagen sind soweit hervorragend Herr Boley, aber was sie da am 13. Dezember im Internet geschrieben haben …“ .

Allerdings kann das genauso passieren mit Beiträgen in Foren, Kommentaren etc. So gesehen dürfte man sich im Internet nur still verhalten, weil man ansonsten überall Spuren hinterlässt. Mit der Alternative hinterlasse ich doch lieber Spuren und gebe meinen Senf überall dazu.

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