Paranoia eines Blogers

Paranoia eines Blogers

An so Tagen wie heute geht mir durch den Kopf, was für Leute wohl meinen Blog lesen. Vor allem aber, ob Vermieter, Vorgesetzte Kollegen etc. meinen Blog lesen. Das wäre ungefähr so, als wenn man sein Tagebuch unter dem Kopierer liegen läst. Eigentlich. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass ich es ja nicht anders gewollt habe. Ich muss ja nicht blogen. Auch wenn mir das alles sehr viel Spaß macht, bleibt so ein leichtes Kribbeln über. Beim nächsten Vorstellungsgespräch: „Ihre Unterlagen sind soweit hervorragend Herr Boley, aber was sie da am 13. Dezember im Internet geschrieben haben …“ .

Allerdings kann das genauso passieren mit Beiträgen in Foren, Kommentaren etc. So gesehen dürfte man sich im Internet nur still verhalten, weil man ansonsten überall Spuren hinterlässt. Mit der Alternative hinterlasse ich doch lieber Spuren und gebe meinen Senf überall dazu.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren