Grummel

Grummel

Sechs Tage sind es jetzt her seit der mündlich ausgesprochenen Kündigung. So langsam sieht es so aus, als ob wir eine Wohnung gefunden hätten. Es ist sicher nicht die Traumwohnung, eher eine Lösung auf die Schnelle, damit Nadine und ich wieder unsere Energien auf die Prüfungen fokussieren können. Zurück bleibt leider ein fader Geschmack im Mund und die Frage, ob es nicht doch besser gewesen wäre, die Eigenbedarfskündigung bis zum bitteren Ende auszutragen. Schließlich dauert eine Räumungsklage doch mehrere Monate. Allerdings habe ich dabei dann immer die Angst, dass einem in der Zwischenzeit das Leben ganz schön zur Hölle gemacht werden kann. Nerven dafür habe ich auf jeden Fall nicht wirklich.

Auf der anderen Seite steht das, was ich selber schon mal geschrieben hatte. Man sollte nicht die erste Wohnung nehmen, die einen über den Weg läuft. In der Hinsicht haben wir uns andere Objekte angesehen. Aber wir haben einfach den sehr großen Wunsch, hier in der Nähe eine Wohnung zu finden. Das schränkt die Möglichkeiten sehr ein. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sich daran in den nächsten drei Monaten was ändern würde – in der Hinsicht könnte es sogar sein, dass wir so eine Chance, wie wir sie jetzt bekommen, nicht mehr erhalten. Mit der Wohnung, die wir jetzt nehmen würde, wird der Umzug sehr unproblematisch (falls man das überhaupt von einem Umzug sagen kann), da die neue Wohnung nur zwei Straßen weiter ist.

Das MMORPG Planeshift habe ich mir gestern näher angesehen. Zumindest habe ich es versucht aber die Performanz des Servers scheint nicht sehr hoch zu sein, da ich mich in der virtuellen Welt nicht richtig bewegen konnte. Für ein längeres testen haben mir dann die Nerven gefehlt, so dass ich dann doch auf WoW warten werde.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren