Aufbruch ins Ungewisse

Noch steht nicht fest, wer von uns Mitarbeitern vom Sozialplan betroffen, sprich abgebaut werden soll. Für mich sieht es aber so aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es mich auch trifft, sehr hoch ist. Für den Fall, das ich noch „verschont“ bleibe, werde ich mich dann freiwillig melden. Das ist ein Schritt ins Unbekannte, ein Aufbruch ins Ungewisse, da ich nicht wissen kann, welche Entwicklungen in den nächsten 12 Monaten stattfinden werden. Ich kann nur hoffen, einen Job zu finden in der Zeit, wo ich dann in den 12 Monaten in der Auffanggesellschaft bin. Aber ich habe 12 Monate mehr oder weniger Urlaub, Zeit für mich, um mich zu qualifizieren.

Trotz der Unsicherheit steht eins bereits heute fest: die Kollegen, die bleiben werden, haben nur eine Garantie des Arbeitsplatzes bis 2006. Ob es dann noch mal eine Auffanggesellschaft geben wird, steht in den Sternen. Fest steht auch, dass der Firmenstandort in Dortmund, an dem ich momentan noch arbeitet, aufgelöst wird zum Endes dieses Jahres. Würde ich noch weiterbeschäftigt sein, könnt eich irgendwo anders eingesetzt werden, was noch längere Fahrtzeiten als bisher bedeuten würde.

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