Kfz-Steuer-Ungeheuer

Kfz-Steuer-Ungeheuer

Aus der Mitte der Vorschläge, dei man auf Grund ihrer Schwachsinnigkeit eigentlich keinem normal denkendem Menschen zutrauen würde, ragt ein Vorschlag hervor, der zumindest auf den ersten Blick gar nicht mal so dumm klingt.

Es mehren sich die Stimmen aus einigen Bundesländern und vom größten deutschen Autolobbyistenverein (ADAC), die sich für eine Streichung der Kfz-Steuer einsetzten. Anstelle der Kfz-Steuer würde dann der Benzinpreis steigen. Eigentlich eine sehr gute Idee. Wer ein Auto hat und es wenig nutzt, zahlt weniger, weil der Benzinverbrauch gering ist. Bei stärkerer Nutzung (und auch Abnutzung der Umwelt) wird entsprechend mehr bezahlt. Dadurch steigt auch der Anreiz, Benzin zu sparen, was bei den Autoherstellern dazu führt, dass sie ein zunehmendes Interesse daran haben werden, ein Automodell auf den Markt zu bringen, was wenig verbraucht.
Da der reine Besitz eines Autos keine Steuern kostet, wird auch der Kauf von neuen Autos angekurbelt und damit Arbeitsplätze geschaffen.

Eine prima Idee mit einem Pferdefuß. Alle Bundesbürger, die irgendwie die Möglichkeit haben, werden ihr Benzin jenseits der Grenze billiger tanken. Dadurch bricht das ganze Modell zusammen, zumindest auf Dauer. Daher läst sich so ein Konzept nur in einem gesamteuropäischen Rahmen verwirklichen.
Aber immerhin ist es ein Konzept, was endlich mal einen richtigen Weg aus der Krise zeigt und vor allem ein Konzept, bei dem es nur Gewinner geben wird.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren