2. Klasse

2. Klasse

Heute war so ein Tag, an dem ich nicht nur in der 2. Klasse der Bundesbahn zur Arbeit gefahren bin – was ich eigentlich immer mache – sondern auch den Tag über das besondere Gefühl der 2. Klasse hatte. Manche meiner Kollegen sind sicht für bestimmte Tätigkeiten einfach zu schade, so dass so besondere Tätigkeiten wie das Catering für Seminare an mir und einer weiteren Kollegin hängen bleiben, während der Rest milde von oben herab lächelt. Es ist weniger das Kaffee machen für Firmenkunden, sonder eben dieses Lächeln, dass mir das Gefühl gibt, ein Mitarbeiter 2. Klasse zu sein. Ich habe kein Problem damit, ab und zu auch solche Tätigkeiten zu übernehmen. Was mir aber Problem bereitet, sind Kollegen, die offensichtliche momentan keine wichtigen Projekte haben, aber sich schlichtweg weigern, auch mal „minderwertige“ Aufgaben zu übernehmen, weil sie sich dafür zu schade sind. Komisch, dass mir in dem Zusammenhang immer „Animal Farm“ einfällt.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren