Diablo

Für Konsolendoppelbenutzer ist Everquest Online Adventure eine harte Prüfung. Geht es doch vor allem darum, wer wie lange spielen darf. Der meistgehörte Satz laute immer noch ein kleines Bisschen Orange, dann habe ich endlich die nächste Stufe erreicht. In der Zwischenzeit stellt sich für den Partner dann die Frage, wie man die Stunden, bis man selber wieder das Pad in der Hand hält, am besten kurzweilig gestalten kann. Hausarbeit und ähnliche unschöne Dinge scheiden meistens aus sie machen einfach keinen Spaß. Lesen ist sicher ein prima Alternativ, nur kann man sich nur sehr schwer auf ein Buch konzentrieren, wenn im Wohnzimmer jemand mit einer Axt auf Monster einprügelt. Zeit also, nach echten Alternativen zu suchen.

Eine hervorragende Möglichkeit, sich abzulenken, bietet ein Absoluter Klassiker von Blizzard (wobei deren Spiele eigentlich alle Klassiker sind). Diablo ist zugegeben schön etwas älter, die Grafik wirkt im Vergleich zu neueren Spielen nicht mehr ganz so umwerfen wie vor ein paar Jahren, aber das Suchtpotential ist nach wie vor sehr hoch.

Als Krieger, Zauberer, oder Jägerin startet man im Dorf Tristram, das von dunklen Mächten heimgesucht wurde. Während im Dorf selber noch friedlich erscheint, treiben die Monster in 16 zufallsgenerierten Leveln unter dem Dorfkloster ihr Unwesen. Durch besondere magisch und einzigartige Gegenstände und Erfahrungspunkte, die man für getötete Gegner erhält, versucht man, den optimalen Charakter zu entwickeln. Wie schnell die Zeit vergeht, merkt man an dem Berg von Gegenständen, der sich vor dem Dorfbrunnen auftürmt das eigene Inventar ist beschränk und irgendwo hin muss die Beute ja.

Nach Tristram kehrt man immer wieder gerne zurück zwischendurch, wenn man kein Everquest spielen darf.

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