Lissabon – Teil XIV

Lissabon – Teil XIV

Den beiden Stimmen nach zu urteilen, war er nicht Thema des Tages. Eine der beiden Stimmen schien nicht ganz zielsicher zu sein. Wahrscheinlich zuviel getrunken. Er vernahm ein Fluchen. Anscheinend hatte die Stimme sich auf die Schuhe gepinkelt. Die andere Stimme schien amüsiert, plötzlich knallte etwas zu Boden und die Stimme war nicht mehr amüsiert sondern schrie die andere Stimme wütend an. Ausgerutscht! Beide Stimmen beruhtigen sich wieder. Nach dem die Männerstimmen gespült hatten und sich entfernten, schlich er sich aus der Kabine raus. Von jenseits der Klotür wimmerte ein Bass. In einer gelblichen Lache lag ein schwarzes Portemonnaie. Mit einem Einweghandtuch hob er es auf und wischte es ab. Der ehemaligen Besitzer schien keine Vorliebe für Kleingeld zu haben.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren