Gefangen, rasiert – geglaubt?

Gefangen, rasiert – geglaubt?

Die Schlagzeilen der letzten Tage drehten sich nur um ein Thema: die angebliche Gefangennahme von Saddam Hussein. Auf den Fotos war ein verwarloster, verwierrt blickender Mann abgebildet, der zumindest Ähnlichkeit mit den früheren Fotos des Diktators aufweist. Ich kann irgendwie noch nicht glauben, dass er es wirklich ist. Jemand, der 750 000 Dollar in bar bei sich hat, versteckt sich doch nicht in einem Rattenloch. Jedenfalls ist das sehr unglaubwürdig. Das der amerikanische Präsident Georg Bush und die entsprechende Mächte hinter ihm nicht zum ersten Mal lügen, ist auch bekannt. Vor allem kann ihnen eine normaler deutscher Zeitungsleser nicht das Gegenteil beweisen. Informationen und Bilder kann man leicht fälschen. Im rasierten Zustand sah er auf jeden fall dem „Orginal“ schon ähnlicher.

Sollte es wirklich der Gesuchte Saddam Hussein sein, stellt sich mir die Frage, was jetzt mit ihm passieren wird.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren