Schlagwort: Tod

Tödliche Weihnachten (6)

Tödliche Weihnachten (6)

Knutsen froh noch immer. Die Heizung hatte schon seit ein paar Tagen Schluckauf gehabt. Seine Freundin war dem Ruf eines anderen Mannes vor Monaten gefolgt. auch wenn ihm das Ankuscheln fehlte, so war Knutsen doch froh, nicht im Kreis potentieller Schwiegereltern und unmöglichen Geschwistern verbringen zu müssen. […]

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Tödliche Weihnachten (4)

Tödliche Weihnachten (4)

„Wenn sie psychologische Hilfe brauchen Frau G., können wir das regeln.“

Bürokratisch trocken kam der Spruch von seinem Vorgesetzten. Frau G. schüttelte den Kopf und verteilte Tränen auf dem Tisch. Es fiel Knutsen schwer, der Frau in die Augen zu sehen, nicht nur, weil diese mittlerweile ziemlich verheult waren. […]

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Tödliche Weihnachten (2)

Tödliche Weihnachten (2)

Der Zettel auf dem Beifahrersitz, den sie zuerst für einen Abschiedsbrief hielten, war keiner. Es handelte sich dabei um eine Wunschliste. Von der Handschrift ließ sich darauf schließen, dass diese von einem Kind geschrieben worden war. Mit dem im Auto gefundenen Papiere ließ sich die Identität des Mannes eindeutig feststellen. […]

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Tödliche Weihnachten (1)

Tödliche Weihnachten (1)

Für Polizeianwärter Knutsen würde es für lange Zeit das schlimmste Weihnachten gewesen sein. Ganz fest hatte sich das Bild in seinen Kopf eingebrannt. Gegen 19 Uhr hatte ein Spaziergänger die Polizeiwache in Erfels verständigt. Er war mit seiner Frau und den beiden Kinder auf dem Rückweg von der Christmette gewesen. […]

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Weihnachtshasser

Weihnachtshasser

Durchtränkt von der sehr merkwürdigen Ansicht, dass Weihnachten auch nur ein tag wie jeder andere ist, machte er sich Hoffnung auf Schnee. Nicht wegen der Romantik, bei weitem nicht. Er mochte die Stille, wenn alles zum erliegen kam. Ergötzte sich an den roten Nasen der Kinder, freute sich über jede Oma und jeden Opa, die auf den glatten Flächen mit samt ihren Einkaufstaschen zu Fall kamen. […]

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Einschläge

Einschläge

Es sind nicht immer Kometen die unser Leben verändern, uns aufwecken, sondern meist das, was unseren Mitmenschen widerfährt. Man selber merkt, wie zerbrechlich dass eigene Leben ist. Dieses Bewusstsein über die eigene Sterblichkeit nimmt mit zunehmenden Alter zu.
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Wie das Leben endet

Wie das Leben endet

Gestern in Essen. In der Nachbarschaft der Agentur waren zwei Polizisten unterwegs. Auch wenn das eine gefühlte sichere Gegend ist, war das nicht ungewöhnlich. Eigenartig war dann der Leiterwagen der Feuerwehr und ein Einsatzwagen.
[…]

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Moder braucht Wind

Moder braucht Wind

Manche Tage hängen wie eine schwarze Wolke über der Zeit. Während die Uhr langsam die Sekunden anzählt, verstreicht kalter Atem entlang der Heizungsrippen. Die Ungeduld quietsch erkennbar wie ein altes Gewinde, dass in seinen besten Tagen von Öl geträumt hat.
[…]

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Der den Mond tanzt

Der den Mond tanzt

Also gut, nach einem Tag des Anstands ein paar Worte zum Tod von Michael Jackson. Wobei, man muss aufpassen, was man zum Thema sagt – nicht nur wegen der immer noch lebenden hysterischen Fans, die dann über einen herfallen.
[…]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren