Schlagwort: Nachruf

Cuba Libre!

Cuba Libre!

Eine etwas makabere Überschrift für einen Nachruf, zugegeben. Wenn aber jemand mit über 90 Jahren stirbt, den man nicht gekannt hat, fällt mir mitunter schon wenig dazu ein. Wobei, ganz stimmt das nicht. Fidel Castro sollte vielen, nicht nur aus meiner Generation ein Begriff gewesen sein. […]

+ weiterlesen

Der Tod ist kein Gleichmacher

Der Tod ist kein Gleichmacher

Mit Prominenz ist es so eine Sache. Viel hängt von der eigenen Persönlichkeit ab, dann kommen noch die gesellschaftlichen Kreise hinzu, in denen man sich bewegt und schließlich die eigene Tätigkeit (bei It-Girls und Beruf Sohn eher weniger). […]

+ weiterlesen

You want it Darker

You want it Darker

Seit ein paar Jahren entwickelt sich mein Musikgeschmack. Klar, werden sich vielen denken, „mein Geschmack entwickelt sich auch weiter“. Aber nein, dass meine ich nicht. Ich meine das wirklich genau so wie es das steht. […]

+ weiterlesen

Hoch auf dem gelben Wagen

Hoch auf dem gelben Wagen

Die vielen Nachrufe in diesem Jahr, ich schrieb es bereits beim letzten Mal, machen mich mittlerweile unendlich traurig. Schon vor den Sommerferien ahnte ich, dass es in diesem Jahr noch mehr werden würden. So kam es dann leider auch und es wird auch wohl so weiter gehen. […]

+ weiterlesen

Faustrecht

Faustrecht

Nicht mal 24 Stunden nach meinem letzten Nachruf, welch mir schon schwer fiel, schreibe ich die ersten Zeilen des nächsten. Wieder ist es ein Schauspieler, dessen Filme mich ein Stück meines Lebens begleitet haben. Im Alter von 86 Jahren verstarb gestern Carlo Pedersoli. […]

+ weiterlesen

Die Jacke aus Duisburg

Die Jacke aus Duisburg

Bereits bei vorletzten Mal deutete ich an, wie furchtbar müde mich das Schreiben von Nachrufen macht. Es sind in den letzten Monaten einfach zu viele geworden. Eine Menge Menschen, die mir auf die eine oder andere Weise etwas bedeutet haben, verstarben. […]

+ weiterlesen

Das Gesicht der alten Republik

Das Gesicht der alten Republik

Für mich ist der am Donnerstag verstorbene Hans-Dietrich Genscher ein ganzes Stück weit das Gesicht der alten Bundesrepublik gewesen. Jenes Staates, der von einer etwas verschlafenen Stadt am Rhein namens Bonn aus regiert wurde. […]

+ weiterlesen

Die Ebbe kommt

Die Ebbe kommt

Mich beschleicht das bittere Gefühl, in den letzten anderthalb Jahren mehr Nachrufe schrieben zu haben als die ganze Zeit davor. Bitter ist das Gefühl in zweierlei Hinsicht. Es sind die Großen, die von uns gegangen sind. Menschen, die zumindest mein Leben auf die eine oder andere Weise geprägt haben. Weil ich ihren Positionen und Ansichten nahestand, weil sie mir neue Pfade aufzeigten oder aber weil ich das wofür sie standen, ablehnte — mich aber mit den Thesen auseinandersetzen musste. […]

+ weiterlesen

Für immer Bauwagen

Für immer Bauwagen

Im Januar hatte ich mir noch einen wie Peter Lustig als Politiker im Bundestag gewünscht. Jemanden, der hinterfragt, Denkmuster durchbricht. Und jetzt ist er im Alter von 78 Jahren verstorben. Das macht mich traurig. Genau so macht es aber eine unglaubliche Anzahl Menschen traurig, denen ich bei Facebook und Twitter folge. Nicht nur für mich war Lustig der Held meiner Kindheit, sondern ganz offensichtlich für viele andere auch. […]

+ weiterlesen

Draculas Sonnenuntergang

Draculas Sonnenuntergang

Die vergangene Wochen sind keine Zeit für Helden. Menschen, die man möglicherweise seit Kindertage kennt, gehen von uns. Hinterlassen nichts als eine Lücke. Gut, James Last zum Beispiel kannte ich nur vom Namen nach. […]

+ weiterlesen

Ein Herz für kleine Männchen

Ein Herz für kleine Männchen

Für die meisten meiner Genration ist der Name Horst Brandstätter mit dem wohl grössten Erfolgsprodukt seiner Firma verbunden: Playmobil. Am 3. Juni verstarb Brandstätter, aber wird, da bin ich mir ziemlich sicher, in den Herzen vieler Erwachsen und Kinder weiter leben. […]

+ weiterlesen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren