Schlagwort: Hartz IV

Winterwahnsinn

Winterwahnsinn

Die Neue Westfälische hat genug. „Schnee, Eis, Kälte Jetzt reicht’s!” schreibt sie auf der Titelseite und räumt für den dazugehörigen Artikel einen großen Teil der ernsthaften Nachrichten auf der ersten Seite beiseite.
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Hartz IV vor Gericht

Hartz IV vor Gericht

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil gestern Hartz IV für unvereinbar mit der Verfassung erklärt. Im Fokus stand dabei weniger die Höhe des Regelsatzes als dessen Berechnungsgrundlage.
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Katze im Sack

Katze im Sack

Aus Union und SPD sind derzeit nicht nur Stimmen zu hören, die Geschenke machen, sondern kurz vor der Wahl wird auch angedeutet, welche Grausamkeiten den Wähler erwarten.
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Osterferien und Hartz IV

Osterferien und Hartz IV

Wie der lokalen Presse gestern zu entnehmen war, lädt die Bielefelder Agentur für Arbeit alle Schüler dazu ein, sich während der Osterferien in den Räumen der Agentur ein paar Gedanken über ihre Zukunft zu machen. Das ist sehr löblich. So können die Schülerinnen und Schüler in den Ferien schon mal sitzen auf zugigen Fluren und warten auf unwirsche Sachbearbeiter kennen lernen – quasi ein Schnupperkurs für angehende Hartz IV Empfänger. Aber mal im Ernst. Was nützt es, sich Gedanken über Berufswünsche zu machen, wenn man hinterher eh keine Lehrstelle bekommt? Angemessenere Angebot der Agentur wäre wohl Bewerbungstraining und vor allem Seminare, in denen die Schülerinnen und Schüler sanft vermittelt bekommen, dass ein Berufswunsch ganz nett ist, aber man oft nur die Chance hat, die zweite oder dritte Wahl als Lehrstelle zu bekommen.

Trotz Tauwetter entgleist

Trotz Tauwetter entgleist

Es soll ja Menschen geben, denen unserer Sozialstaat missfällt. Die sich in eigener Selbstüberschätzung und mit unglaublicher Verachtung dazu hinreißen lassen, zu behaupten, die Erhöhung von Hartz IV sei „ein Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie gewesen”.
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Kinder des Zorns

Kinder des Zorns

Das Bundessozialgericht hat gestern die Höhe der Hartz IV Sätze für Kinder für verfassungswidrig erklärt. Bei diesen wurden nicht vom Bedarf ausgegangen, sondern mehr oder minder nach Körpergröße festgelegt, dass Kinder bis 14 Jahren 60 Prozent und danach 80 Prozent der Leistungen, die Erwachsene erhalten, bekommen.
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Gleichbleibende Gerechtigkeit

Gleichbleibende Gerechtigkeit

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass auch ein Ingenieur einen so genannten Ein-Euro-Job annehmen muss. Der Deutsche Gewerkschaftsbund spricht umgehend von einer Schlappe für Akademiker. Mal abgesehen davon, dass es durchaus berechtigte Zweifel an den Ein-Euro-Jobs im allgemeinen gibt, so ist die Aufregung über das Urteil doch unverständlich.
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Bittere Weihnachten

Bittere Weihnachten

Wie vor vielen Weihnachten, so wir auch dieses Jahr so sein, dass die Anzahl der Unzufriedenen zunehmen wird. Allerorts werden Erwartungen, die sich nicht erfüllen lassen, geweckt. Teure Geschenke sollen emotionale Lücken füllen – Bestechungsversuche, über Weihnachten wenigstens den Schein zu waren.
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132

132

Seit der Einführung von Hartz IV wird kontovers darüber diskutiert. Was den einen als ausreichend erschien, hielten andere für zu wenig. Die Sicherung des Existenzminimums sei mit dem Regelsatz nicht möglich, so die Kritiker. Von einem Leben in Würde könne nicht gesprochen werden. Selbst aber die Befürworter von Hartz IV sind aber nicht auf die Idee des Wirtschaftsforschers Friedrich Thießen gekommen. Der hat noch mal genau nachgerechnet und kommt zu dem Schluß: 132 Euro monatlich ist ein passabler Betrag. Welch enormes Spaarpotential steckt doch noch in Hartz IV! Wobei es wohl das Beste wäre, den Anfang damit zu machen, such künftig solche menschenverachtenden Studien zu sparen. Herr Thießen sollte statt dessen mal versuchen, neun Monate selber so zu leben, wie er es in seiner Studie vorschlägt. Vielleicht führt das ja zu tieferer Einsicht – billiger als die vorfestellte Studie ist es auf jeden Fall.

Nachrichten aus der Kälte

Nachrichten aus der Kälte

Während immer mehr Menschen in Deutschland Kälte nur noch als sozial Kälte kennen, weilt die Kanzlerin zur Zeit dort, wo es noch wirklich kalt ist : in Grönland. Allerdings ist das dort nur noch ein temporäres Problem, denn da Eis in Grönland schmilzt rapide. Mittlerweile lassen sich vor Ort sogar schon Erdbeeren anpflanzen – Freiland-Erdbeeren, wohlgemerkt. Kein Wunder bei angenehmen 17 Grad in einer Region, die mal vom so genannten ewigen Eis bedeckt war. Aber Menschen war ja schon immer pfiffige Kerlchen, die ein Händchen dafür haben, auch so was zu ruinieren. […]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren