Suchergebnisse für: impfen

Billige Auskunft

Billige Auskunft

Frühzeitiges Erblinden auf halbgewaschenen Ohren hilft darüber hinweg, dass die Jahre kommen und gehen, ohne uns einen guten Tag zu wünschen. Es gibt Momente, da fühlt man sich nicht als Fußabtreter für die Wünsche anderer, auch wenn diese zunehmend seltener werden. […]

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Acht auf Fünf

Acht auf Fünf

Monika Winter betrachtete ihre Fingernägel. Schön sahen die nicht aus. An ihnen hatte sich ihre Nervosität ausgetobt. Zum Glück würde Monikas Mutter nicht mehr deswegen schimpfen. Sie hatte sich bisher auch nicht darüber beklagt, nur einmal im Jahr Blumen, und die auch nur zusammen mit einem roten Licht, zu bekommen.
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Mann auf der Straße

Mann auf der Straße

Gestern wurde von einigen Aktivisten die deutsche Internetsperre gegen Kinderpornographie mit den Zensurmaßnahmen im Iran verglichen. Bei aller berechtigten Entrüstung gegen die Pläne der Bundesregierung ist ein solcher Vergleich nicht nur dumm und zeugt von Unkenntnis der Verhältnisse, sondern es wird in Manier von Trittbrettfahrern versucht, sich auf Kosten von Opfern im Iran zu profilieren – genau das, was man eigentlich Frau von der Leyen in Bezug auf die Missbrauchsopfern vorwirft.
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Hosen runter

Hosen runter

Der Markt mit den geschmacklosesten Werbespots aller Zeiten hat es jetzt mit heruntergelassenen Hosen erwischt. Er muss sich den Vorwurf gefallen lassen, mit billigen Klischees und Vorurteilen unsere polnischen EU-Nachbarn zu verunglimpfen. Jetzt hat sich der Elektronikfachhändler für diesen Spot entschuldigt und wird ihn nicht mehr im Fernsehen zeigen. Ganz ehrlich: Vorher nachdenken wäre besser gewesen.

Hotel Mama

Hotel Mama

Den Marsch in die Unmündigkeit sollen nach dem Willen von Arbeitsminister Franz Müntefering (darf der sich eigentlich noch Sozialdemokrat schimpfen?) junge Arbeitslose antreten. Wer zwischen 18 und 25 Jahre alt und ohne Arbeit ist, bekommt demnächst nur noch 80 Prozent von dem, was einem normalen Hartz IV-Empfänger an Almosen zugeteilt wird. […]

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Urschrei im Supermarkt

Urschrei im Supermarkt

Nichts verrät mehr über den Seelenzustand der deutschen Nation wie ein Einkauf in einem ganz normalen Supermarkt. Es stellt sich der Eindruck ein, trotz des riesigen Warenangebotes in die Steinzeit zurückversetzt worden zu sein – zumindest wenn die Verhaltensweisen mancher Mitmenschen als Maßstab genommen werden. Fehlende Kulturtechniken im Umgang mit dem Warentrenner lassen sich noch bequem übersehen. Ein regelrechter Verteilungskampf setzt aber bei den Warteschlangen vor der Fleischtheke ein. […]

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Guter Spruch

Guter Spruch

Im offiziellen World of Warcraft Forum gibt es Unmenge an Threads, wo Spieler sich ausheulen, auf Blizzard schimpfen und ausführlich beschreiben, warum sie ihren Spielkonto kündigen. Auf einen sehr langen Beitrag folgten wie üblich die bekannten Antworten. Aus der Menge stach aber eine von einem Orc-Spieler hervor, die einfach nur genial war. Er schrieb einfach nur:

Kann ich dein Gold haben?

Lange her, dass ich über einen Beitrag so gelacht habe. Das tröstet mich auch über die Antwort von Blizzard hinweg, dass das Betrügen im Spiel erlaubt sei. Mich hatte vor zwei Tagen ja ein Spieler um 25 Silber für meine 15 Seide geprellt, nach dem er im Handelsfenster immer wieder den Betrag geändert hatte, bis ich dann versehentlich wohl den Handel kostenlos durchgeführt hatte.

Das Wetter

Das Wetter

Es ist schon sehr merkwürdig. Da beschäftigt man sich auch in seinem Blog mit politischen Themen und dann so was. Man trifft einen flüchtig bekannten Menschen und unterhält sich mit ihm – über das Wetter. Ob es eine Statistik gibt, wie viel Prozent aller Gespräche sich um das Wetter drehen? Wahrscheinlich ist das Wetter im Topthema, weil es so schön belanglos ist. Man kann darüber schimpfen, ohne Farbe bekennen zu müssen. Aber ehrlich gesagt hasse ich eigentlich solche Plauderei.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren