Kategorie: Fingerübungen

Zwischen Kurzgeschichten oder dem nächsten Roman müssen es ab und an Fingerübungen sein, mit denen man sich nicht nur ausprobieren kann, sondern auch den Kopf frei bekommt.

Träm tritt ab — 7

Träm tritt ab — 7

Wenn Schüler sich ihre Lehrer selber aussuchen dürften, wäre Träm niemals Klassenlehrer geworden. Nicht mal das, man hätten ihn allenfalls als Hausmeister beschäftigt. Wobei kein Schüler einen Vortrag über die Inhaltsstoffe hören möchte, wenn er sich am Kiosk etwas für die Pause kauft. […]

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Träm tritt ab — 6

Träm tritt ab — 6

Auf die Details kommt es genauso  an wie darauf, sich ausdrücken zu können. Beides zusammen erleichterte  Träm die Wahl seiner späteren Unterrichtsfächer. Es erleichterte ihm die ersten Jahre im Beruf genau so, wie es insgesamt sein Leben einfacher machte. Nicht aber das der Menschen, die mit Träm zu tun hatten. […]

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Träm tritt ab — 5

Träm tritt ab — 5

Unter Mitstudierenden galt Träm als souveräner Autofahrer. Eine Nachwirkung seines Zivildienstes, als er Essen auf Rädern verteilte. Ihm gab man gerne die eigenen Autoschlüssel, wenn man selber nicht mehr fahren konnte. Da Träm selber nichts trank, wurde er gerne zu Partys eingeladen. […]

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Träm tritt ab — 4

Träm tritt ab — 4

Träm hielt seinen Vater für eine Laune der Natur. Eine besonders üble Laune. Ähnlichkeiten mit seinem Erzeuger hatte der Senior jedenfalls nicht. Der Großvater von Georg Träm gab sich großzügig, was seiner umgänglichen Frohnatur entsprach. Ein herzensguter Mensch, der Träm gerne etwas zusteckte. […]

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Träm tritt ab — 3

Träm tritt ab — 3

Zivildienst oder doch zur Bundeswehr gehen, dass war für Träm keine Frage. Die Entscheidung nahmen ihm andere ab. Er entschied sich für das, was die Jungs aus seinem Bekanntenkreis taten. Sein Großvater hätte ihn lieber in Uniform gesehen. Dennoch, Träm bereutet seine Entscheidung nicht. Im Zivildienst hatte er auch jemanden kennengelernt, den er als seinen Freund bezeichnet. […]

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Träm tritt ab — 2

Träm tritt ab — 2

Zu Hause war für Träm stets der Ort, an dem sein Vater das Sagen hatte. Seine Mutter ordnete sich dem unter, obwohl sie ihr eigenes Geld verdiente. Das floss ohne Ausnahme in die Haushaltskasse, während Träm Senior mit seinem Lohn verfuhr wie ihm beliebte. […]

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Träm tritt ab — 1

Träm tritt ab — 1

Oberstudienrat Georg Träm hatte noch 15 Minuten zu leben. Von dieser  Unannehmlichkeit wusste er jedoch nichts. Dies stand im Widerspruch zu seiner sonstigen Besserwisserei. […]

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Aderlass, Teil 11

Aderlass, Teil 11

In jede Hinsicht fand Ilona Breulan den neuen Lebensgefährten ihrer Mutter abstoßend. Deutlich jünger wie er war hätte er der Freund von Ilona sein können. Nur das sie nicht auf solche Typen stand. […]

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Aderlass, Teil 10

Aderlass, Teil 10

Es kam nicht oft vor, dass Elke die Stille ihrer eigenen Wohnung als bedrückend empfand. Sie schaute raus aus dem Küchenfenster auf die nur spärlich beleuchtete Straße. […]

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Aderlass, Teil 9

Aderlass, Teil 9

Ulrike Gröger nahm ihren Fahrradhelm vom Garderobenständer und machte sich auf den Weg zum Igel. Sie fand es immer schon besonders komisch, ein veganes Restaurant so zu nennen. […]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren