Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Für Fotografen sind Drohnen eine interessante Bereicherung der Möglichkeiten. Leider gilt das auch für die Kriegsführung.

Herbstblätter und Bücher

Frankfurt läutet erneut zur Buchmesse und lockt Interessierte und Fachpublikum. Für mich ist Frankfurt weiter denn je entfernt. Von Emden aus quasi unerreichbar mit der Bahn. Nicht wirklich, aber von Köln aus konnte ich mal eben mit dem ICE zur Buchmesse fahren, dort einen Tag verbringen und noch am selben Tag abends zurück.
Ginge theoretisch von Emden aus auch. Bei einer Fahrzeit von 5:30 Stunden Minimum wäre das allerdings dann ein recht kurzer Tagesbesuch.

Meine Erfahrung bei der Buchmesse in der Vergangenheit waren durchaus nicht schlecht, es ist aber keine Messe, die man als reiner Leser häufiger besuchen muss. Und was das Schreiben angeht, habe ich ehedem meine Pläne kürzlich beerdigt.

Buchmesse bedeutet aber auch eben Bücher und Lesen. Nach wie vor ist das ein fester Bestandteil meines Lebens, allerdings hat mein Lesetempo spürbar abgenommen. Es fehlt an Zeit, die ich mir an anderer Stelle einsparen müsste. Nicht, dass ich das Pendeln mit dem Zug vermissen würde. Die Zeit war für mich aber auch immer eine Art geschützter Lesezeit.

Kommen wir aber zu den Drohnen, die deutlich gefährlicher sind, als es je ein Buch sein könnte.

Einsatz von Drohnen

Schulbücher, Sachbücher, Bilderbücher, Fotobücher, Romane — bestimmt habe ich bei der Aufzählung noch so einiges vergessen. Bei den Drohnen gibt es eine ähnliche Vielfalt. Diejenigen, die man für kleines Geld kaufen kann und die lediglich ein (vermutlich kurzlebiges) Spielzeug sind.

Dann die Drohnen, mit den Fotografen unterwegs sind. Dabei entstehen beeindruckende Fotos, wobei sich mit der Hardware auch vortrefflich filmen lässt.

Mit einer Drohne kann auch Aufklärung betrieben werden. Nicht nur militärisch, sondern auch in Form von Industriespionage. Hier in Emden bei VW gibt es an den Zäunen sehr deutliche Verbotsschilder.

Es lässt sich aber nicht leugnen, woher die Drohnen eigentlich kommen und wo ihr Hauptaufgabengebiet liegt. Beim Militär sind sie ein effektives Mittel zur Kriegsführung. Zumindest in der Hinsicht, dass qualifiziertes eigenes Personal nicht gefährdet wird beim Einsatz, ganz anders, als wenn man etwa ein Pilot mit Flugzeug über feindlichem Gebiet fliegen lässt. Er kann abgeschossen werden, zudem ist das Flugzeug auch noch deutlich teurer als eine Drohne. Das dürfte wohl auch der Grund sein, warum Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine verstärkt auf den Einsatz von Drohnen setzt, um Tod und Zerstörung über die Ukrainer zu bringen.

Eingekauft wird kostengünstig im Iran, welches dann auch noch Drohnen-Ausbilder mitliefert.

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