Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Brettspieler mit über 50 Spielen in der Sammlung gelten nicht als Muggel. Sie haben den Pfad zur dunklen Seite von Kickstarter beschritten.

Statistik für August

Es ist mal wieder soweit, ein weiterer Monat ist um. Mit dem September befinden wir uns in meiner absoluten Lieblingsjahreszeit, dem Spätsommer. Das Licht draußen ist so fantastisch, dass es mir nicht nur fotografisch in den Fingern und Füßen juckt. Neben der Fotografie (die momentan aufgrund einer geplanten Neuanschaffung viel Platz in meinem Kopf einnimmt) habe ich auch noch andere Hobby. Zum Beispiel Brettspiele.

Während im Juli am Ende 42 Parteien erreicht wurden, waren es im August lediglich 33. Dafür waren meine Frau und ich halt zwei Wochen im Urlaub. Wir hatten zwar „Race for the Galaxy“ dabei, kamen aber nicht zum spielen. In Bremen kauften wir uns dann auch noch „Hive Pocket“, schafften hier aber auch lediglich im Urlaub eine halbe Partie — danach kamen wir immerhin auf drei.

Am meisten gespielt im Urlaub haben wir mit 13 Partien „Roll for the Galaxy“. Das spielt sich selbst mit Erweiterungen sehr flüssig. Die Statistik für dieses Jahr zählt aber nicht nur die Partien, sondern ich habe mir mal wieder mehrere Herausforderungen ausgesucht. Eine davon lautet, in diesem Jahr 50 verschiedene Spiele zu spielen.

Sammlung um 50 reduzieren

Für einen kurzen Moment hört sich das nicht viel an, 50 Spiele zu spielen, wenn ich doch allein im Juli 42 gespielt habe. Nun, die Herausforderung lautet, wirklich 50 verschiedene zu spielen. Da wir aber viele Spiele nicht nur einmal spielen, weicht die Anzahl der gespielten Partien natürlich von der Anzahl der gespielten Spiele ab.

Möglicherweise hört sich das etwas verrückt an, aber die Herausforderung hat einen ziemlich knallharten Hintergrund. Vor dem Umzug nach Emden vor nunmehr zwei Jahren gelang es mir, die Sammlung nahezu zu halbieren. Auch hier in Ostfriesland habe ich noch weiter aussortiert. Derzeit umfasst die Sammlung 250 Spiele. Wenn wir jetzt die Herausforderung nehmen, dann müsste ich in diesem Jahr noch mindestens 5 verschiedene Spiele spielen.

Realistisch betrachtet ist das schaffbar, aber rückblickend auf die letzten Monate hätte ich einige Spiele gerne noch häufiger gespielt. Zurück zu den 250. Wenn wir annehmen, ich würde pro Jahr lediglich 50 verschiedene Spiele gespielt bekommen, bräuchte ich fünf Jahre, um einmal alle Spiele der Sammlung zu spielen. Ganz schön lange. Da aber auch noch Spiele neu eintrudeln (zum Beispiel über Kickstarter), plane ich, noch weiter zu reduzieren. Schon wieder sind wir bei 50, den so vielen sollen auf jeden Fall noch raus.

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