Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Klaus ließ auch den weiteren Wagon der ersten Klasse hinter sich und betrat die zweite Klasse. Der wohltuende Lärm normaler Reisender schlug ihm bereits beim öffnen der Schiebetür entgegen. Schwer atmend ließ sich Klaus auf eine freie Platz fallen. Aus dem Netz vor seinem Sitz griff er sich den Reiseplan. Als der Zug erneut anfuhr, konnte er einen kurzen Blick auf das Bahnhofsschild draußen werfen. Laut Reiseplan waren es noch vier Stadtionen bis M.

Viel Zeit blieb ihm nichtmehr für seine Entscheidung. Klaus ließ den Rucksack mit samt den Anweisungen am Platz zurück, bevor er Abstand und zur nächsten Zwischentür ging. Hinter ihm zeigte die Anzeige eine Geschwindigkeit von 217 km/h aus, mit der der ICE durch die Landschaft rauschte, bevor Klaus seine Entscheidung in die Tat umsetzte.

Mit der linken Hand hielt er sich an einer Stange fest, mit der rechten zog er beherzt die Notbremse. Chaos brach aus. Schreiendes Metall der Bremsen und die Hilferufe der Reisenden wetteifernd miteinander. Endlich kam der Zug mit einem letzten Ruck zu stehen. Klaus entriegelte die Tür, sprang nach draußen lief, stolpere, rutschte die Böschung des Bahndamms hinunter. Unten wartet etwas nasses auf ihm.

Langsam kam Klaus erneut zu Bewusstsein. Stimmen drangen zu ihm vor. „Da liegt ja der Glückspilz!“ Arme griffen nach ihm. Klaus blickte nach ohne und sah die Gesichter seiner Freunde, die ihn vollständig aus der Insel zogen.

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