Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Das Königreich Deutschland ist eine Art Kliemannsland für Reichsbürger. Dem gefährlichen Treiben dort sollte man nicht tatenlos zusehen.

Einfach nur grillen

Eigentlich müsste man die sogenannten Reichsbürger grillen, so wie Rezo das vor ein paar Tagen mit „König Peter“ wundervoll unterhaltsam gemacht hat (und eine wichtige Zielgruppe damit erreicht). Aber um die Reichsbürger geht es erst später, vorher um das echte Grillen. Seit 2018 geschieht das bei uns mit einem Weber Grill. Ja, es ist ein Gasgrill und es gibt so manche „Experten“ da draußen, die nur grillen auf Holzkohle für echtes grillen halten.

Zugegeben, auf Holzkohle gegrillt schmeckt auch mir sehr gut, aber ein Gasgrill hat eine Menge Vorteile (in Zeiten von Gasmangel muss man möglicherweise noch mal darüber nachdenken). Er ist schnell heiß, was bei spontanem Grillen wichtig ist. Und er qualmt nicht die Nachbarn voll. Bezügliche Asche und saubermachen halte ich mich eher zurück in der Aussage, denn heute Morgen vor der Arbeit habe ich unseren Herrn Weber mal wieder gereinigt. Das ist schon aufwendig und eine ziemliche Sauerei.

Einfach nur grillen ist schön und gut, aber irgendwann hat man eine Schicht aus Fett und Asche im Grill, die nicht einfach von alleine verschwindet. Insofern hat das alte Fett etwas mit den Reichsbürgern gemeinsam. Sie sind ebenso hartnäckig und verschwinden auch nicht von alleine.

Arme Würstchen und Reichsbürger

Menschen, die sich in eine andere Wirklichkeit träumen, weil sie mit der Realität nicht zurechtkommen, sollten uns eigentlich Leid tun. Allerdings sind die Reichsbürger nicht nur arme Würstchen, sondern auch verdammt gefährlich. Wenn man den Beitrag von Spiegel TV über einen dieser Reichsbürger sieht, gehen einem eine Menge Fragen durch den Kopf.

Zuerst natürlich die, wie oft man früher vom Wickeltisch gefallen sein muss, um auf solche kruden Ideen zu kommen. Dann fragt man sich auch, warum es Menschen gibt, die den Mist auch noch ernsthaft glauben und solche Personen finanziell unterstützen.

Schließlich zuletzt dann noch, warum unser Staat nicht eine deutliche härtere Gangart einschlägt. Menschen wie Peter Fitzek sich hochgefährlich. Seinem Treiben muss zeitnah Einhalt geboten werden. Ich denke, es gibt eine Menge Besteck im juristischen Kasten, mit dem man den Reichsbürgern das Wasser effektiv abgraben kann. Mit ziemlicher Sicherheit eine Steuersache, die sich wie ein Hebel einsetzen lässt. So bauernschlau sich Reichsbürger auch in rechtlichen Dingen geben, über das Steuerrecht sind ganz andere zu Fall gebracht worden.

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