Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Täglich Blogartikel erfordern einen permanenten Nachschub an Fotos. Für gute Bilder kommt es auf die Ausstattung an.

Bauchschmerzen für neun Euro

Unaufhaltsam nähern sich auch in Niedersachsen die Sommerferien. Während drüben aus Nordrhein-Westfalen Bilder vom Urlaubschaos herüberschwappen, ist es hier noch verhältnismäßig ruhig. Für unseren eigenen Urlaub im August haben wir auch weniger touristische Ziele innerhalb Ostfrieslands auserkoren. Große Bauchschmerzen bereitet mir aber derzeit noch die Anreise. Eigentlich ist es ein Fahrradurlaub, nur für die erste Etappe werden wir auf die Bahn angewiesen sein, um von Norden aus dann mit den Rädern weiterzufahren.

Das 9-Euro-Ticket macht die erste Etappe recht kompliziert in der Kalkulation. Ich kann überhaupt nicht abschätzen, wie das Platzangebot in der Bahn zum Reisezeitpunkt aussehen wird. Nehmen wir die Regionalbahn und lösen selber ein 9-Euro-Ticket oder doch den IC? Klar haben wir Klappräder, die nicht unter die normalen Beförderungsbedingungen für Fahrräder fallen, aber es hängt auch immer davon ab, an wen man dann gerät.

Bei mir im Kopf entstehen dann ganz von alleine Bilder mit den unterschiedlichen Szenarien. Dabei sehe ich uns schon mit einem Taxi nach Norden fahren. Sehr blöd und auch sehr teuer. Die einzige Alternative wäre dann noch, die Strecke vorab anders zu planen, also mit einer Übernachtung in Norden und der Anreise einen Tag vorher.

Immer neue Bilder

Mehr oder weniger „spontan“ jetzt noch eine Unterkunft für die Anreise zu bekommen, dürfte jedoch schwer werden. Zudem frag sich, ob das dann mit dem Taxi nicht günstiger wäre. Weitere Gedanken im Hinblick auf den Urlaub drehen sich um das Gepäck. Es wird nach meinem Schottland-Urlaub im Sommer 1993 der zweite Fahrradurlaub überhaupt, den ich machen werde. Auch wenn wir mehr oder weniger stärker ortsgebunden sind, steht die Frage im Raum, was wir mitnehmen können und was nicht. Es ist halt anders, als wenn wir einfach nur mit den Koffern auf die Fähre nach Borkum hüpfen.

Verzichten werde ich auf gar keinen Fall auf meine Kamera, werde aber nicht die Auswahl an Objektiven mitnehmen wie sonst. Völlig auf eine Kamera zu verzichten kommt nicht infrage, zumal ich die Möglichkeiten im Vergleich zum Smartphone über die Jahre schätzen gelernt habe. Über die Jahre ist vor allem aber auch der Bedarf an Bildern und Motiven stark gewachsen. Jeden Tag ein Blogartikel, jeden Tag ein eigenes, möglichst noch nicht verwendetes Foto — da braucht man schon eine ganze Menge Bilder.

Jedenfalls, vorab habe ich mir jetzt mal nach längerer Zeit ein neues Objektiv gegönnt. Ein Sigma 30 mm Festbrennweite. Die ersten Ergebnisse bestätigen meine Entscheidung, weil ich mit dem Objektiv noch stärker die Motive so einfangen kann, wie ich sie als Bilder für den Blog haben möchte. Mal sehen, wie sich das dann im Urlaub bewährt.

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