Januar 2019 Bilanz

Januar 2019 Bilanz

Der Januar 2019 startete ganz stark, endet jedoch eher mit einer mittleren Katastrophe. Seit nicht nur für eine Spielebilanz.

Trend zum Minirückblick

Wenn ich mir den Januar 2019 so ansehe, dann würde ich lieber nur die ersten Tage, genauer die ersten beiden Tage behalten. Da waren meine Frau und ich noch auf Borkum. Gesundheitlich ging es uns gut, die Seele konnte locker baumeln bei bestem Wetter und vielen Wanderungen.

Danach hatte uns der Alltag wieder. Für meine Frau bedeutete das vor allem, sich mit den Halbjahresnoten herumzuschlagen, eine unfassbare lange Zeugniskonferenz zu überleben nur um zu Hause festzustellen, dass auf dem Rückweg ihr Portmonee geklaut  wurde. Der erste Schreck ist jetzt vorbei, der Ärger bleibt jedoch noch.

Was mich betrifft, so habe ich durch die Umstellung auf 90 Prozent Homeoffice zwar keine lästigen Anfahrtswege mehr, aber in Bezug auf Bücher fehlt mir die Zeit in den Zügen. Deutlich weniger als im vergangenen Jahr und die Jahre davor komme ich dazu, Romane oder Sachbücher zu lesen. Zu Hause konkurriert lesen mit vielen anderen Aktivitäten. In dieser Hinsicht war es auf Borkum leichter. Weniger ist manchmal tatsächlich mehr.

Das wäre schon fast eine gelungene Überleitung zum anderen großen Thema im Januar 2019, den Brettspielen natürlich.

Januar 2019 mit etwas Schnee
Eingeschneit mit Brettspielen

Gespielt im Januar 2019

Bei einem direkten Vergleich des gerade zurückliegenden Monats mit dem Januar 2018 sieht der Januar 2019 deutlich schwächer aus. Während im vergangenen Jahr 52 Partien in insgesamt 80 Stunden gespielt wurden, stehen dem 38 Partien mit 53 Stunde Spielzeit gegenüber. Statt 11 verschiedene Spiele waren es auch nur 7.

Dennoch kommt es mir intensiver vor, vermutlich auch deshalb, weil sich die Spielzeit auf weniger Spielte verteilt und man diese intensiver erlebt hat. Letztes Jahr waren es neben den Legenden von Andor eine ganze Reihe kleiner, weniger zeitintensiverer Spiele. Jetzt im Januar 2019 stehen ganz oben vor allem Gloomhaven, Gaia Project und zwei Partien Successors — hier bin ich schon gespannt auf den Start der Kickstarter-Kampagne für die vierte Auflage.

Daran werde ich mich auch über den Monat hinaus noch dran erinnern. Was Gloomhaven betrifft, haben wir mittlerweile die Erweiterung und die Solo-Szenarien bei Feuerland vorbestellt. Erscheinen soll beides im kommenden Herbst. Das ist noch eine lange Zeit hin, aber bis dahin sollten wir dann wirklich einmal komplett durch sein mit Gloomhaven.

Die Kampagne haben wir schon im letzten Jahr geschafft, aber es gibt noch ein paar Nebenszenarien und Lebensquest zu erfüllen. Und ja, ein paar Entscheidungen von Isaac Childres finde ich etwas merkwürdig. Mini-Spoiler: die zweite Schrift im Spiel. Ich tippe ja auf etwas in Richtung Lochkarten oder Nadeldrucker, denn für eine Runenschrift fehlen typische Merkmale.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren