Jahresbilanz 2018

Jahresbilanz 2018

Das neue Jahr ist bereits vier Tage alt, die Jahresbilanz für 2018 daher bereits überfällt. Also, wie sah es aus im vergangenen Jahr mit den Brettspielen?

Persönlicher Favorit

Bevor ich mir den negativen Teil der Jahresbilanz vornehme, erstmal zum Erfreulichen. Ganz pauschal betrachtet haben meine Frau und ich in 2018 deutlich mehr gespielt als im Jahr davor. Insgesamt wurde es auf 365 Tage verteilt 436 Partien, im Durchschnitt wurde also mehr als ein Spiel pro Tag gespielt. Zum Vergleich: 2017 kamen wir lediglich auf 369 Partien.
Persönlich hängt mir der Spruch, „alles hat seinen Preis“ so ziemlich zum Hals raus. Falsch wird er dadurch aber nicht, denn es stimmt tatsächlich. Im vergangenen Jahr waren meine Frau und ich deutlich weniger wandern, sogar erheblich weniger. Das hatte bei uns bei vor allem gesundheitliche Gründe. Wobei sich hier die Katze ein wenig in den Schwanz beisst, denn allgemein ist Bewegung schließlich dem körperlichen Wohlbefinden eher zuträglich.

Wie den auch sei, es wurde mehr gespielt, in den letzten drei Monaten vor allem Gloomhaven — unser persönlicher Favorit in 2018. Einen Tag vor der Abreise nach Borkum haben wir sogar die Kampagne zu Ende gespielt. Es gab einen ziemlich genialen Showdown — dank zweier gut zusammen passenden Figuren konnten wir den auch bereits im ersten Anlauf im normalen Schwierigkeitsgrad für uns entscheiden. Da es in Gloomhaven aber noch ein paar offene Nebenszenarien gibt, endet der Spielspaß zum Glück nicht schlagartig.

Noch kein Teil der Jahresbilanz
Magic the Gathering Revival

Insgesamt positive Jahresbilanz

Dank Gloomhaven sind wir auch auf die enorme Anzahl an Parteien gekommen, denn allein dieses Spiel schlägt sich in der Jahresbilanz mit 126 Parteien und ca. 180 Spielstunden nieder. Auswirkungen hatte Gloomhaven damit auch auf die Gesamtspielzeit in der Jahresbilanz, denn in 2018 haben wir insgesamt über 200 Stunden mehr gespielt als im Jahr davor.
Weniger gut sieht es bei den Herausforderungen aus. Natürlich gibt es hier nichts zu gewinnen, aber es zeigt mir immer eine Art Stimmungsbild. Grandios gescheiter sind wir daran, 20 verschiedene Spiele jeweils mindestens 10 mal zu spielen. Es ist wohl wirklich leichter, sich hier auf lediglich 10 Spiele zu beschränken.

Kein Problem dagegen war es, mindestens 50 verschiedene Spiele zu spielen. Das ist bedingt durch Neuheiten aber auch durch den hohen Bestand an Spielen im Regal.

Übererfüllt haben wir das Ziel, mindestens 15 Parteien kooperative Spiele zu spielen. Die Marke durchbrachen wir schon am Anfang des Jahres mit Andor. Weiter geht es mit den Niederlagen. Es wurden nicht fünf verschiedene Spiele jeweils 20 Mal
gespielt, auch nicht vier verschiedene GMT Spiele mindestens drei Mal.

Auch bei den epischen Spielen gelang es uns genau so wenig wie bei den Science Fiction Spielen, die Herausforderungen zu meistern.

Highlights 2018

Das bereits in der Jahresbilanz erwähnte Gloomhaven (Platz 1) mus nicht mehr aufgeführt werden, dafür die anderen Spiele in unserer Top 10:

  • Legenden von Andor
  • Scythe
  • Azul
  • Terraforming Mars
  • Charterstone
  • Nusfjord
  • Orleans
  • Race for the Galaxy
  • Chimera Station

Alle der aufgeführten Spiele wurden mindestens 10 Mal im vergangenen Jahr gespielt. Allerdings bin ich mir in Bezug auf Charterstone nicht sicher, ob es wirklich ein Highlight war oder nicht. Das Problem bei Legacy Spielen ist halt, das Regelfehler Auswirkungen haben, die man nicht mal eben in der nächsten Partie beheben kann. Hier käme es wirklich mal darauf an, Charterstone komplett noch mal zu spielen und auch mal das Spiel abseits des Legacy Modus zu testen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren