Robin Williams und wie er die Welt sah

Im Alter von gerade mal 63 Jahren ist gestern Robin Williams verstorben. Berichten zu Folge zu Williams, der unter schweren Depressionen litt, Selbstmord begangen haben. Sein Tod geht mir nah. Für mich ist und war er immer verbunden mit der Verfilmung einer meiner Lieblingsromane, „Garp und wie er die Welt sah“ von John Irving. Williams verkörperte Garp so, wie ich mir die Figur beim lesen des Buches vorgestellt hatte.

Auch wenn Williams in vielen anderen Filmen mitspielte und in keiner weiteren Firmung eines Irving-Romans, blieb er für mich immer mit den Büchern von Irving verbunden. Beim lesen sah ich in irgendeiner Figur immer jemanden, der Garp ähnelte und das Gesicht von Williams in meiner Vorstellung hatte. Filme, in den Robin Williams mitspielte, habe ich einige gesehen. Wie „Good Morning, Vietnam“, „Der Club der toten Dichter“ oder auch „Nachts im Museum“. Erst vor wenigen Jahren wird Emir jedoch bewusst, dass ich aus meiner Kindheit noch einen anderen Film mit Williams in der Hauptrolle kannte: „Mork vom Ork“. Williams besaß das Talent, Menschen sowohl zum lachen als auch zum weinen bringen zu können in seinen Rollen.

Sympathisch war mir Williams nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Warhammer 40k Spieler — einem Tabletopspiel von Games Workshop. Robin Williams, ein Spieler und Träumer, der sich gerne in fremde Welten flüchtete. Auch so was machte ihn zu einem liebenswürdigen Menschen, der er gewesen sein soll.

Sein Leben mittels Selbstmord beenden, auch das könnte von einer Irving-Figur stammen, ist aber wohl traurige Wirklichkeit. Das Depressionen dafür der Auslöser gewesen sein sollen, ist zumindest für mich nachvollziehbar. Die kleine Biester unterschätzt nur jemand, der nie selber unter Depressionen gelitten hat.

Nano-Nano, Robin Williams! Hinter dem Horizont geht es weiter.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.