Wer wie ich mit der Sesamstraße fehrnsehsozialisiert wurde, der kennt garantiert auch Oskar, das grüne Monster, welches in der Mülltonne wohnt. Das Gefühl, in einer solchen Tonne zumindest gelebt zu haben, hat sich mittlerweile beim mir eingestellt.

Nicht wenige Sachen, die bisher ahnungslos im Schrank gestanden haben, fanden in den letzten Tagen ihren Weg in einer der großen schwarzen Säcke. Abgelaufene Lebensmittel, Plastikkrempel oder einfach undefinierbares. Kaum zu glauben, dass einem das noch nicht vorher aufgefallen ist. Mittlerweile ist die eine Mülltonne, die zum Haus gehört schon so voll, dass wir aus Fairness gegenüber den Nachbarn eine Sonderleerung bestellt haben.

Na gut, das ist nicht die ganze Wahrheit. Wie haben derzeit im Keller noch ein paar Säcke, die vor dem Umzug in die dann wieder leere Tonne wandern. Überhaupt der Keller. Der ist momentan noch unser Sorgenkind. Etwa die Hälfte von dem, was die letzten Jahre dort gestanden hat, wir nicht mit uns nach Köln ziehen. Fragt sich nur, wie wir den Kram los werden. Überwiegend ist das nicht mal Sperrmüll im Sinne von sperrig, sonder unnützes Zeug.

Oskar würde das mit Sicherheit lieben. Leider ist der nur eine Fernsehfigur.

Eine Antwort

  1. Stelle das „unnütze“ Zeug doch einmal über Nacht auf die Straße. Dann wirst Du sehen wie viele Oskars es gibt.

    Das letzte Hochwasser hatte mir leider zwei alte Radios zerstört, die anschließend völlig verrostet und aufgequollen waren. Innerhalb von einer Stunde waren die weg.

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