Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Deutschland ist ein merkwürdiges Land. Während anderswo Sieger gefeiert und belohnt werden, bekommt man hierzulande schon für den dritten Platz bei der Fußballweltmeisterschaft das Bundesverdienstkreuz. Bundestrainer Joachim Löw soll es für „für seine Verdienste um den deutschen Fußball” erhalten.

Möglicherweise sind wir ja viel zu sehr von Waldorfpädagogen umgeben. Jeder ist gleich gut, es gibt keinen Verlierer, nur Gewinner – und all solche Sachen, die mit der Realität nicht zu tun haben. Kann auch sein, dass die bei der WM gezeigten Leistungen das beste war, was der deutsche Fußball zu bieten hat. Das Bundesverdienstkreuz würde sich dann an der eigene Leistungsfähigkeit orientieren und nicht nach dem Klassendurchschnitt.

Herr Löw ist davon überzeugt, dass die Mannschaft

ein weltmeisterliches Turnier gespielt

hat. Das dürften nicht wenige Fans an der Heimatfront wohl etwas anders sehen. Zu deren Enttäuschung muss auch erwähnt werden, dass es kein Umtauschrecht für gebrauchte Deutschlandfahnen gibt.

Eine Antwort

  1. Der Trainer einer Sportmannschaft?

    Und wenn er alles Mögliche gewonnen hätte: Der Mann macht sehr gute Arbeit für sehr gutes Geld. Das Ergebnis ist sehr gutes Entertainment. Weitere, wie auch immer geartete „Verdienste“ kann ich nicht erkennen.

    Aber naja, es wäre nicht das erste Mal: Der Kaiser kam ja auch schon zu dieser Ehre *kopfschüttel*

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.