Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Mit einer von Arroganz durchzogenen Polemik beschäftigt sich Bernd Graff in der SZ-Wochendsbeilage von heute unter dem Titel ”Web 0.0„ mit dem so genannten Debattierclub von Anonymen, Ahnungslosen und Denunzianten – dem Internet also.

Nach Sätzen wie diesem

[…]„User Generated Content”, der nicht selten ein –Loser Generated Content” ist

mag man im Grunde nicht mehr weiterlesen, denn einer sachlichen Diskussion ist solch eine Polemik nicht dienlich. Sicher, es gibt unbestreitbar Dinge im rahmen vom Web 2.0, die nicht so glanzvoll sind wie sie teilweise dargestellt werden. Aber niemand mag es, wenn er von jemanden, der auf einem hohen Ross sitzt, vollgerotzt und verspottet wird.

2 Kommentare

  1. Na wo der Mann aber nun mal Recht hat, hat er Recht. Mir jedenfalls hat er aus der Seele gesprochen.
    Der Artikel ist vielleicht etwas polemisch. Aber sachlich ist das hochemotionale Rudelverhalten aller 2.0er ja schon lange nicht mehr.

  2. Eines ist jedenfalls korrekt geschrieben. In der vermeintlichen Anonymität des weltweiten Webs gibt ein großer Teil der selbsternannten Web2.x Koryphäen ziemlichen dünnfug von sich. Nimmt man die Foren Trolle und den Output der Boulevardpresse noch dazu kommt man auf einen erstaunlichen Berg von wertlosem Material. Hochemotional sind wir ja irgendwie alle, wenn uns was lieb und teuer geworden ist, von daher, Ball flach halten und einfach nicht „hinlesen“. ;)

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