Allmählich fing es in Berlin an zu dämmern, wobei es schlicht die Tageszeit gemeint ist, denn den Menschen selber in Berlin dämmert es noch lange nicht. Zurück von der Nacht blieb ein schlechter Geschmack im Mund und viel Arbeit für die Straßenkehrer und die Heilsarmee. weiterlesen »
Irgendwo in einem nicht näher genannten Krankenhaus in Berlin wurde in der Zwischenzeit ein gewisser Gerhard S., zumindest sah er ihm ähnlich, mit akuter Amnesie eingeliefert. Das Einzige, was er vor sich hin murmelte, war „Lupenreiner Wodka” und „Gas, Gas!”. Der aus dem Schlaf gerissener Assistenzarzt schloss eine Selbstgefährdung zwar aus, hielt es aber für ratsam, Herrn S. erstmal sicher zu verwahren, bevor er mit Gas noch der Bundesrepublik Schaden zufügen würde. weiterlesen »
Im Kanzleramt macht sich derweil Angela M. Gedanken darüber, was sie ein paar ausgewählten Staatsoberhäuptern dieses Jahr schenken könnte. Letztes Jahr hatte sie Präsident Bush, die DVD-Kollektion Rambo 1 bis 3 geschenkt, worüber er sich ziemlich gefreut hatte. Aber dieses Jahr? Zumindest die Weihnachtskarte für ihn hatte sie schon. weiterlesen »
Noch immer war Kurt B. nicht fündig geworden. Die Suche nach dem Geruch gestaltet sich schwieriger, als die Genossen beim Parteitag mit Honigkuchen zu füttern. Essen. Er musste dauernd an Essen denken. Wobei der Franz doch eigentlich aus irgend so einem Nest im Sauerland kam. Passt ja auch ganz gut zu ihm, bei seinem leicht sauertöpfischen Gesichtsausdruck. weiterlesen »
Nach dem Klaus einige Minuten verzweifelt an der Tür herum gerüttelt hatte, drehte er den im Schloss steckenden Schlüssel herum und öffnete die Tür. Im Hinterhof war es jetzt verdächtig still. Das merkwürdige Quietschen hatte sich entfernt. weiterlesen »
Angela legte noch mal Hand an einige bereits verpackte Geschenke und überprüfte die Schleifen. Gut einwickeln, dass konnte sie schon immer. Während sie im mit Steuergeldern geheizten Kanzleramt saß, irrte irgendwo durch die Kälte von Berlin ein gewisser Kurt Beck, der sich verlaufen hatte. Das es soweit gekommen war, hatte er sich selbst zu zuschreiben. War er es doch gewesen, der das Angebot von Klaus Lebensgefährten, ihn nach Hause zu fahren, abgelehnt hatte. weiterlesen »
Vorweihnachtszeit bedeutet auch im Kanzleramt ein emsiges Treiben. Brennenden weltweit brennenden Krisenherde sorgen für die entsprechende Stimmung, während Bundeskanzlerin Merkel für die Mitglieder der großen Koalition Geschenke einpackt. Dankbar erinnert sie sich dabei, dass ihr es in diesem Jahr in letzter Minute erspart wurde, auch noch eine Fußball für den Arbeitsminister und Vizekanzler einzupacken. Der Franz, der hat sich nämlich schon vorher von der Bühne verabschiedet. weiterlesen »
Natürlich sind es nur wilde Spekulationen, ob in Berlin tatsächlich Weihnachten gefeiert wird. Schließlich ist Berlin weit weg von Köln und liegt irgendwo im Osten. Genau betrachtet liegt Berlin ja fast schon in Russland. Bekanntlich wird dort zumindest am 24. Dezember kein Weinachten gefeiert, sondern erst am 6. Januar – was früher sehr praktisch war, da dort gebrauchte deutsche Weihnachtsbäume zu Sonderpreisen verkauft werden konnten. weiterlesen »
Dieses Jahr werde ich wohl Weihnachten andere Wege gehen und nicht in der Zeit zwischen den Jahren eine Fortsetzungsgeschichte bloggen, sondern ich ziehe das Ganze vor. Es gibt also ab heute jeden Tag eine Adventsgeschichte – gut es ist noch nicht Dezember und auch der erste Advent liegt noch in der Zukunft. Aber die gefühlte Vorweihnachtszeit beginnt schließlich mit dem Erscheinen der ersten Christstollen im Supermarkt. Unbestätigten Gerüchten zu Folge sollen Anmerkungen und Stichworte in den Kommentaren auch ihren Weg in die Adventsgeschichte finden.