“Wo haben sie denn ihren Hund gelassen?”, fragte Gröne den Staatsanwalt. Wenn Willfinger so rumlief, war er garantiert wieder mit seinem Labrador unterwegs gewesen. weiterlesen »
“Frag einfach nicht.”
“Das gehört zum Beruf, wie du wissen solltest.”
Knutsen schlurfte rüber zur Kaffeemaschine. weiterlesen »
Knutsen riss die Augen auf. Bruce Willis hatte gerade irgendetwas in den Aufzugschacht geworfen. Es war Zeit, ins Bett zu gehen und dieses Weihnachtsfest zu beenden. Morgen fiel das Ausschlafen aus. weiterlesen »
Knutsen froh noch immer. Die Heizung hatte schon seit ein paar Tagen Schluckauf gehabt. Seine Freundin war dem Ruf eines anderen Mannes vor Monaten gefolgt. auch wenn ihm das Ankuscheln fehlte, so war Knutsen doch froh, nicht im Kreis potentieller Schwiegereltern und unmöglichen Geschwistern verbringen zu müssen. weiterlesen »
Herrn G. wurde vor Weihnachten gekündigt?”
“Wieder nein. Er hat das Schreiben Ende November bekommen.”
“Was hat er denn so lange getrieben?”
“Wenn sie psychologische Hilfe brauchen Frau G., können wir das regeln.”
Bürokratisch trocken kam der Spruch von seinem Vorgesetzten. Frau G. schüttelte den Kopf und verteilte Tränen auf dem Tisch. Es fiel Knutsen schwer, der Frau in die Augen zu sehen, nicht nur, weil diese mittlerweile ziemlich verheult waren. weiterlesen »
Knutsen versuchte der Frau so schonend wie möglich beizubringen, was passiert war. Noch auf der Türschwelle brach sie zusammen. weiterlesen »
Der Zettel auf dem Beifahrersitz, den sie zuerst für einen Abschiedsbrief hielten, war keiner. Es handelte sich dabei um eine Wunschliste. Von der Handschrift ließ sich darauf schließen, dass diese von einem Kind geschrieben worden war. Mit dem im Auto gefundenen Papiere ließ sich die Identität des Mannes eindeutig feststellen. weiterlesen »
Für Polizeianwärter Knutsen würde es für lange Zeit das schlimmste Weihnachten gewesen sein. Ganz fest hatte sich das Bild in seinen Kopf eingebrannt. Gegen 19 Uhr hatte ein Spaziergänger die Polizeiwache in Erfels verständigt. Er war mit seiner Frau und den beiden Kinder auf dem Rückweg von der Christmette gewesen. weiterlesen »
Durchtränkt von der sehr merkwürdigen Ansicht, dass Weihnachten auch nur ein tag wie jeder andere ist, machte er sich Hoffnung auf Schnee. Nicht wegen der Romantik, bei weitem nicht. Er mochte die Stille, wenn alles zum erliegen kam. Ergötzte sich an den roten Nasen der Kinder, freute sich über jede Oma und jeden Opa, die auf den glatten Flächen mit samt ihren Einkaufstaschen zu Fall kamen. weiterlesen »