Mein letzter Urlaubstag neigt sich dem Ende entgegen. Montag wieder das normale Programm – das normale Programm? Beruflich ja, aber ein paar Dinge werde ich wohl etwas anders angehen. Ich habe zum ersten Mal bewusst auf einige Online-Aktivitäten verzichtet. weiterlesen »
Auch wenn die Überschrift möglicherweise etwas von Spannng nimmt, rollen wir noch kurz das Gsnze von Anfang an auf. DER CHEF hatte für uns vor dem Urlaub auf Langeoog eine Kiste Wasser bestellt, die dann am Tag unserer Ankunft auch tatsächlich vor der Tür unseres Apartments stand.
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Während wir hier auf der Insel den Urlaub genießen, geht mir etwas nicht aus dem Kopf: die obligatorischen Urlaubspostkarten. Sind sie immer noch obligatorisch? Je länger ich darüber nachdenke, desto anachronstischer kommen sie mir vor.
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Heute haben wir unseren Rekord von Samstag noch mal getopt. Satte 30 Kilometer liegen hinter uns. So langsam geht uns hier wirklich die Insel aus.
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Eigentlich habe ich ja Urlaub, könnte am Strand in der Sonne liegen (sofern sie denn scheint) oder Muscheln suchen, Vögel ankucken und all das Zeug halt, was man im Urlaub auf einer Nordseeinsel halt so macht.
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Angesichts der Überschrift könnte man auf die Idee kommen, dass meine Notebooktasche aus alter Turnmatte doch noch etwas ausdünstet, was mir offensichtlich nicht bekommen ist.
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Vor Kitsch triefend würde ich mit „am Wendepunkt der Gezeiten” einleiten, aber das lassen wir mal lieber. Das Einzige vor Weihnachten, was süß sein sollte, ist das Zeug, dass man sich in den Mund reinstopft und damit den Zahnarzt glücklich macht. Aber nun gut. Heute ist, um es mal kurz erwähnt zu haben, mein erster Urlaubstag vor Weihnachten. Im Büro werde ich erst im neuen Jahr gesichtet werden. Zumindest ist das der Plan.
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Zwei Wochen Urlaub sind vorbei. Der Sand in den Taschen wird vermutlich länger bleiben als die Bräune im Gesicht. Vom Gefühl her hätten wir noch gerne länger an der Ostsee verweilt – zumal wir ein malerisches Ritdach-Haus ganz für uns hatten. Lösen wir uns aber von den schönen Bildern im Kopf und wenden uns dem Alltag zu. Öfter grau als sonnig, sagt gerade der Nachrichtensprecher in Bezug auf das Wetter. Wie meine Woche so wird, zeigt sich noch. Auf jeden Fall hatte ich mich gestern Abend noch gehörig geärgert. Die RSS-Clips vom iPhone sind, dank falscher Netnewswire Version, nicht gespeichert worden. Darunter waren einige wichtige Artikel, die ich noch lesen wollte.
Nun ja, das Wichtigste hatte ich bereits letzte Woche Sonntag mitbekommen. Kurt (das mein iPhone immer Kurz schreiben will, sagt ja so einiges) Beck tritt zurück – als Parteivorsitzender, nicht seine Kritiker.
Mit Häme und in Anlehnung an eine Titelzeile der taz: „Beck to Rheinland-Pfalz”
könnte man sagen. Wäre auch ein guter Slogan für die Tourismuswerbung. Wo wir dann wieder beim Thema Urlaub sind. Verfolgt mich wohl doch noch weiter.
Nach acht Stunden von Tür zu Tür sind wir nur noch erledigt. Etwas Letzter Kaiser und dann ab ins Bett.
Einem Regenwurm würde der Spruch “Ich kann meine Beine nicht mehr spüren” aus einer Vielzahl von Gründen nie über die Lippen kommen. Ich für meinen Teil habe nicht nur Beine, sondern auch Füße. Und zu sagen, ich würde sie spüren, wäre untertrieben. Genauer gesägt tun mir sie nämlich gerade ziemlich weh. DER CHEF ist noch mal zur Apotheke, Blasenpflaster holen und irgendsoeine Heilsalbe. Los, bedauert mich! Obwohl ich ja eigentlich selber Schuld bin, denn wir sind heute wieder richtig viel gelaufen. Dummerweise hatte ich keine Sandalen an (im Gebirge eine Totsünde), sondern Wanderschuhe – am Strand ziemlicher Quatsch.