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Urlaub

Arbeit und Urlaub — Definition eines Menschen

Die meisten von uns werden wahrscheinlich daran glauben, nicht durch ihre Arbeit definiert zu werden. Man kann auch ohne Arbeit glücklich sein, heisst es. Spätestens, wenn man selber arbeitslos wird oder erst gar keine Arbeit nach der Ausbildung findet, ändert sich die Einstellung. Je länger die Phase ohne Arbeit dauert, desto deutlich wird die Erkenntnis, welche Rolle Arbeit eigentlich in unserem Leben spielt. Sie dient nicht nur dem reinen Gelderwerb, sondern wirkt als Legitimation. Wer unfreiwillig keine Arbeit hat, ist automatisch stigmatisiert.

By: RajeevCC BY 2.0

Ich selber wollte das nie glauben, bis ich vor meiner derzeitigen Tätigkeit längerer Zeit „freigestellt“ war. Es unglaublich, was mit einem passiert. Anfangs glaubt man noch, so was würde man locker wegstecken, gerade wenn man sich finanziell nicht unbedingt Sorgen machen muss. Tausende von Plänen existieren ihm Kopf, was man alles mit der vielen Zeit, die man frei gestalten kann, machen könnte. Letztendlich schrumpft es zusammen. Man träge, antriebslos. Am schlimmsten ist es aber, dass man sich irgendwann nicht mehr wirklich aus der Wohnung traut. „Wissen es die Nachbarn schon?“ „Sieht man es mir an, dass ich keine Arbeit habe?“ Selbst der Gang zum Briefkasten wird zu einer ungeheuren Belastung. Eine Spirale, ein unglaublicher Sog, der einen immer weiter nach unten zieht.

Irgendwann, mit Glück, hat man dann wieder Arbeit. Denkt, es geht aufwärts. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, worüber der arbeitende Teil der Bevölkerung definiert. über seinen Urlaub. Landauf, landab die gleiche Frage, ob man denn im Urlaub wegfahre und vor allem wohin. Wer daheim bleibt, erntet abschätzige Blicke. Hinter dem Rücken wird dann getuschelt. Fährt man dagegen weg, wird nachgefragt, wohin es denn geht. In Deutschland ist Sylt noch ok, Eifel klingt schon verdächtig nach Spießertum. Am besten fährt man ins Ausland, etwas schickes und hippes.

Wer zu Hause bleibt, Ausflüge in die nähere Umgebung macht, aus welchen Gründen auch immer, ist immer in der Rechtfertigungsfalle. Schade, dass man so über Arbeit und Urlaub definiert wird.

Das große Los

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Zumindest ist das die Arbeitshypothese. Tatsächlich wird es für meine Frau und mich wieder eine Zeit sein, die wir in der näheren Umgebung verbringen werden. weiterlesen →

Allways online

Mein letzter Urlaubstag neigt sich dem Ende entgegen. Montag wieder das normale Programm – das normale Programm? Beruflich ja, aber ein paar Dinge werde ich wohl etwas anders angehen. Ich habe zum ersten Mal bewusst auf einige Online-Aktivitäten verzichtet. weiterlesen →

Pfandfrei

Auch wenn die Überschrift möglicherweise etwas von Spannng nimmt, rollen wir noch kurz das Gsnze von Anfang an auf. DER CHEF hatte für uns vor dem Urlaub auf Langeoog eine Kiste Wasser bestellt, die dann am Tag unserer Ankunft auch tatsächlich vor der Tür unseres Apartments stand.
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Postkarten

Während wir hier auf der Insel den Urlaub genießen, geht mir etwas nicht aus dem Kopf: die obligatorischen Urlaubspostkarten. Sind sie immer noch obligatorisch? Je länger ich darüber nachdenke, desto anachronstischer kommen sie mir vor.
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Kurzmeldungen

Heute haben wir unseren Rekord von Samstag noch mal getopt. Satte 30 Kilometer liegen hinter uns. So langsam geht uns hier wirklich die Insel aus.
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Muschelsucher

Eigentlich habe ich ja Urlaub, könnte am Strand in der Sonne liegen (sofern sie denn scheint) oder Muscheln suchen, Vögel ankucken und all das Zeug halt, was man im Urlaub auf einer Nordseeinsel halt so macht.
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Tausche Webseite gegen Urlaub

Angesichts der Überschrift könnte man auf die Idee kommen, dass meine Notebooktasche aus alter Turnmatte doch noch etwas ausdünstet, was mir offensichtlich nicht bekommen ist.
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Am Wendepunkt der Jahre

Vor Kitsch triefend würde ich mit „am Wendepunkt der Gezeiten” einleiten, aber das lassen wir mal lieber. Das Einzige vor Weihnachten, was süß sein sollte, ist das Zeug, dass man sich in den Mund reinstopft und damit den Zahnarzt glücklich macht. Aber nun gut. Heute ist, um es mal kurz erwähnt zu haben, mein erster Urlaubstag vor Weihnachten. Im Büro werde ich erst im neuen Jahr gesichtet werden. Zumindest ist das der Plan.
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Nachgedanken

Zwei Wochen Urlaub sind vorbei. Der Sand in den Taschen wird vermutlich länger bleiben als die Bräune im Gesicht. Vom Gefühl her hätten wir noch gerne länger an der Ostsee verweilt – zumal wir ein malerisches Ritdach-Haus ganz für uns hatten. Lösen wir uns aber von den schönen Bildern im Kopf und wenden uns dem Alltag zu. Öfter grau als sonnig, sagt gerade der Nachrichtensprecher in Bezug auf das Wetter. Wie meine Woche so wird, zeigt sich noch. Auf jeden Fall hatte ich mich gestern Abend noch gehörig geärgert. Die RSS-Clips vom iPhone sind, dank falscher Netnewswire Version, nicht gespeichert worden. Darunter waren einige wichtige Artikel, die ich noch lesen wollte.

Nun ja, das Wichtigste hatte ich bereits letzte Woche Sonntag mitbekommen. Kurt (das mein iPhone immer Kurz schreiben will, sagt ja so einiges) Beck tritt zurück – als Parteivorsitzender, nicht seine Kritiker.
Mit Häme und in Anlehnung an eine Titelzeile der taz: „Beck to Rheinland-Pfalz”
könnte man sagen. Wäre auch ein guter Slogan für die Tourismuswerbung. Wo wir dann wieder beim Thema Urlaub sind. Verfolgt mich wohl doch noch weiter.

Zurück in Bielefeld

Nach acht Stunden von Tür zu Tür sind wir nur noch erledigt. Etwas Letzter Kaiser und dann ab ins Bett.