Schlagwort: Unfall

Geschnitten oder am Stück

Geschnitten oder am Stück

Meinen Daumen mag ich eigentlich. Genau so, wie auch die Finger an meinen Händen mag. Es sind, wie meine Frau gerne betont, schmale Finger, schlanke Hände. Pianisten Hände. Mit dem einzigen Unterschied, dass ich absolut gar kein Instrument spiele. Unterlagen wir aber den Schwenker auf die Musik, schließlich geht es um meinen Daumen. Genauer gesagt um den rechten Daumen. […]

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Witwer für einen Augenblick

Witwer für einen Augenblick

Manchmal passieren einem tagsüber furchtbare Dinge, die man wieder schnell verdrängt. Mir geht es so, meiner Frau ebenfalls. Lange nach dem Abendessen, öfter sogar erst am nächsten Tag kommt dann dieser typisch einleitende Satz „Habe ich dir eigentlich schon erzählt…“ […]

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Ein kurzes Leben

Ein kurzes Leben

Das Einzige ungewöhnlich auf meinem Weg ins Büro und wieder zurück sind die Verspätungen der Bahn. Wobei, als Pendler lernt man diese als weniger ungewöhnlich denn häufig einfach hinzunehmen. Sonst ereignet sich wenig, ab und an eine Bombenentschärfung, die mich zu einem kleinen Umweg zwingt. Diese Ereignislosigkeit bedaure ich nicht, im Gegenteil. Eine gewisse Routine mag ich. […]

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Genetisch nicht geeignet

Genetisch nicht geeignet

Die Überschrift ist falsch und eigentlich verbietet sich jegliche Art von Häme, wenn ein Mensch, dazu noch ein besonders junger, stirbt. Die Schlagzeile heute morgen im Kölner Stadt-Anzeiger erinnerte mich jedoch spontan an den Darwin Award. […]

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Schlachtplatte

Schlachtplatte

Das Mikrofon kam näher. „Können Sie was zum Unfallhergang sagen?” „Nein tut mir leid, ich suche mein Bein.” „Aber Sie haben doch sicher ein paar Sätze für unsere Schaulustigen an den Fernsehern zu Hause!” „Verdammt nein, mein Bein!”
[…]

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren