Aktikel mit dem Tag

T-Home

Absurd genug

Stellen wir uns mal vor, wir hätten ein neues Elektrogerät im so genannten Fachhandel (der, glaube ich, nur deshalb so heißt, weil die Verkäufer die Ware aus Fächern hervorholen) gekauft. Nach einigen Tagen fängt das Gerät erst zu murren an, nur um wenig später seine Tätigkeit ganz einzustellen.

Alles kein Problem. Zumindest sind wir zunächst davon überzeugt, während wir Kassenzettel und Gerät in OVP unter den Arm klemmen. Es sei, so geht zumindest die Legende, Garantie auf dem Gerät. Manche sprechen auch von Gewährleistung, aber das ist wieder was anderes.

Wie dem auch sei, voller Hoffnung kommen wir vor dem Geschäft an und stutzen. Der Laden ist voll, nur wenig Personal ist auszumachen. Zudem hängt ein irritierendes Schild am Eingang:

14 Cent / Minute.
Parkgebühren nicht enthalten.

Sollen wir jetzt dafür, dass wir im Laden auf einen Verkäufer warten, auch noch zahlen? Wir wollen doch nur das Gerät reklamieren!

Wer das jetzt absurd findet, der hat vermutlich noch nie einer dieser Service-Hotlines angerufen. Das Einzige, was hinterher wirklich heiß ist, sind die Ohren und die Telefonrechnung. Auch garantiert eine Aussage wie „Rund um die Uhr für sie erreichbar” nur, dass vierundzwanzig Stunden abkassiert wird, nicht aber, das man nach 20 Uhr noch jemanden erreicht.

Wenig kulant

Einer der Nachteile beim Ausleihen von Filmen über T-Home ist die mangelnde Toleranz, wenn man die Ausleihfrist überzieht. DER CHEF und ich habe uns ab Mittwoch für 1,99 Euro Der Krieg des Charlie Wilson (sehr zu empfehlen) ausgeliehen, waren aber zu müde, um ihn ganz zu Ende zu kucken. Ist aber kein Drama, da man ihn ja für 24 Stunden freischaltet. weiterlesen →

Das Ende

Eine Menge Menschen werden jetzt sicher enttäuscht sein, aber es wird auch welche geben, die sich freuen, denn der Titel bezieht sich nicht auf diesen Blog.

Schon als Kind war mir das Ende einer Geschichte heilig. Bis heute kann ich Menschen nicht verstehen, die bei einem Buch zuerst das Ende lesen. Auf der anderen Seite möchte ich natürlich in einem überschaubaren Zeitrahmen auch das Ende erfahren – Serien mag ich daher gar nicht.

Was für Bücher gilt, trifft natürlich auch für Filme zu. bereits in der Schule gehörte ich zu denjenigen, die davon überzeugt waren, dass der Mitschüler, der vor allen anderen im Kino war und im Plauderton das Ende erzählt und so uns allen den Film vermiest hatte, die darauf folgende Prügel verdient hatte. Aber das ist lange her.

Kommen wir also zur Gegenwart. DER CHEF und ich nehme ja bekanntlich mit unseren Digitalen Videorekorder den größten Teil der von uns konsumierten Fernsehfilme auf. So bleibt die Werbung auf der Strecke und das Gehirn wird nicht weichgespült. Dank der „genialen” Aufnahmetechnik von T-Home passiert es allerding strotz 15 Minuten Verlängerung immer mal wieder, dass das eintritt, was ich am meisten hasse: das Ende fehlt.

Mittlerweile hat sich eine staatliche Anzahl an Filmen im Kopf angesammelt, wo überall das Ende im Nirgendwo der modernen Technik verschollen ist. Auch wenn ich nicht daran glaube, so hoffe ich doch, dass die Telekom da noch nachbessert.

T-Home wird teurer

Unglaubliche Überschrift, weil doch gerade der Preis für das Entertain-Paket gesengt wurde? Tja, oft verbirgt sich die Wahrheit in den Details. Bisher war es so, dass das Preislimit bei 3,99 Euro lag – für die meisten Nutzer dürfte dies auch die magische Schmerzgrenze sein. Seit einer Woche kursieren nämlich bei T-Home zwei Filme im Video on Demand Bereich, die einen saftigen Preis haben. So kostet zum Beispiel Der goldenen Kompass 4,99 Euro. Für den Preis würde ich mir den film nicht ausleihen. Dabei ist er durchaus sehenswert – allerdings haben DER CHEF und ich ihn vor drei Wochen bereits bei T-Home gesehen. Damals noch für 3,99 Euro. Sehr eigenartig.

Sollte 4,99 Euro nicht nur ein Versehen, sondern tatsächlich der neue Top-Preis sein, dann werden wir auf jeden Fall kein Film mehr ausleihen.