Schlagwort: Sprache

Unreflektierte Begriffe

Unreflektierte Begriffe

Völlig erstaunt nahm ich gestern zur Kenntnis, wie unreflektiert wir manchmal Wörter und Begriffe verwende. Auch diejenigen von uns (mich eingeschlossen), die glauben sensibler zu sein. […]

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Als Gast in den Niederlanden

Als Gast in den Niederlanden

Neue Sprachen lernen gehört zu den Dingen, die mir eigentlich nicht liegen — es sei denn, es handelt sich um Computersprachen. Französisch hatte ich lediglich zwei Jahren, davon ist nichts hängen geblieben. […]

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Dem Schnitzel seine neue Sauce

Dem Schnitzel seine neue Sauce

Früher ging man beim Jugoslawen essen, bestellt in der Pommes-Bude Schnitzel mit Zigeunersauce und in der Großen Pause verließ man heimlich das Schulgelände, um sich ein Matschbrötchen zu besorgen, welches selbstverständlich mit einem Mohrenkopf zubereitet wurde. […]

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Herr Professorin

Herr Professorin

Der April liegt bereits etwas länger hinter uns, während das Sommerloch, bekannt für obskure politische und gesellschaftliche Meldung, noch vor sich hin dämmert. Daher führte die Meldung über eine Sprachreform an der Universität Leipzig zu Verwunderungen. […]

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Blonde Volleyballspielerinnen

Blonde Volleyballspielerinnen

Die Sportberichterstattung in der Zeitung, egal in welcher, interessiert mich nicht und hat mich auch noch nie interessiert. Im Normalfall hätte ich daher auch die Reportage „Im Reich der Kugel“ in der heutigen Ausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers nicht gelesen. […]

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Verstehen

Verstehen

Der Mann war nicht fremd in dem Land, dass er nach länger Zeit wieder besuchte. Dennoch verstand er die Menschen nicht. Zwar hörte er, was sie sagten, aber die Worte drangen nicht zu ihm vor. […]

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50 Jahre danach

50 Jahre danach

Die Zeitungen sind voll damit, auch an anderer Stelle liest, sieht oder hört man es. Gestern vor 50 Jahren wurde die Berliner Mauer gebaut. Davon über geblieben sind nur noch Trümmer. Mit dem Fall der Innerdeutschen Grenzen ist die alte BRD größer geworden, die DDR verschwunden. […]

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Die Landkarte meiner Sprache

Die Landkarte meiner Sprache

Je mehr ich zur Zeit über das Schreiben lese, desto bewusster wird mir die Sprache. Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit man im Alltag kommuniziert, ohne sich der Vielzahl von Regeln bewusst zu sein. Im Regelfall kommt man mit drei Zeitformen aus (Präsens, Futur I und Präteritum), die man mehr oder weniger unbewusst verwendet.
[…]

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HSARUC

HSARUC

Wellen in allen Farben des Regenbogens breiten sich aus.
Der Horizont ein verschwommener Traum, die verblassende Angst vor der Endlichkeit.
Der eigenen Sprache beraubt, fielen die Buchstaben aus den Worten heraus.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren